GfK-Prognose
Einzelhandel erwartet ein opulentes Weihnachten

Auch wenn die Kauflaune der Deutschen etwas getrübt ist: Die Einzelhändler dürfen sich über ein dickes Weihnachtsgeschäft freuen. Die Verbraucher wollen deutlich mehr Geld für Geschenke ausgeben.
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Frankfurt/BerlinSteigende Löhne und eine hohe Beschäftigungsrate werden das Weihnachtsgeschäft wohl ordentlich ankurbeln. 285 Euro wird sich der Verbraucher im Durchschnitt nach Erkenntnis der Gesellschaft für Konsumforschung (GfK) in diesem Jahr seine Weihnachtsgeschenke kosten lassen. Das wären neun Prozent mehr als im Vorjahr, wie die GfK am Montag in Frankfurt bekanntgab. Der Einzelhandel kann sich damit auf eine Gesamtsumme von 14,9 Milliarden Euro freuen. Dabei hat sich das Konsumklima zuletzt etwas verschlechtert.

Auf der Beliebtheitsskala ganz oben dürften die Klassiker bleiben: Bücher, Spielwaren und Bekleidung. Knapp ein Viertel der Deutschen will Bargeld oder Gutscheine auf den Gabentisch legen, insgesamt für etwa 3,4 Milliarden Euro. Im letzten Jahr war das Weihnachtsgeschäft wegen des warmen Wetters hinter den Erwartungen der Einzelhändler zurückgeblieben. Vor allem Winterkleidung und Sportartikel waren in den Regalen liegen geblieben.

Stark profitieren dürften auch die Internet-Händler. In nahezu allen Produktbereichen steige die Zahl der Personen, die online einkaufen wollen. Spitzenreiter seien Abos und Veranstaltungs-Tickets, es folgen Software und Spielkonsolen.

In den USA war für die Online-Händler der Auftakt in die Weihnachtssaison vielversprechend: Vergangenen Freitag wurden dort erstmals binnen eines Tages mehr als eine Milliarde Dollar im Internet umgesetzt. Insgesamt blieben die US-Konsumenten angesichts der mauen Konjunktur zum Start des Weihnachtsgeschäfts allerdings zurückhaltender als im vergangenen Jahr, trotz etlicher Rabatt-Aktionen.

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Einzelhandel erwartet ein opulentes Weihnachten

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Konsumklima hat sich verschlechtert

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Goldschmuck statt Goldbarren

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