Giorgio Armani: Modekonzern zieht ernüchternde Bilanz

Giorgio Armani
Modekonzern zieht ernüchternde Bilanz

Das vergangene Jahr war kein gutes für Armani – der Modekonzern muss einen deutlichen Umsatzrückgang verkraften. Laut Labelgründer Giorgio Armani sei 2016 „kompliziert“ gewesen – und 2017 werde nicht besser.
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MailandDas italienische Mode-Label Giorgio Armani hat 2016 einen deutlichen Umsatzrückgang hinnehmen müssen. Die Erlöse seien um fünf Prozent gefallen, sagte der 82-jährige Firmengründer am Samstag zu Reportern. 2015 lag der Umsatz noch bei 2,65 Milliarden Euro – in etwa eine Milliarde weniger als Italiens Branchenprimus Prada.

Armani sagte, 2016 sei kompliziert gewesen. Das werde sich dieses Jahr wohl fortsetzen. Die Modebranche brauche noch einige Jahre, um wieder frühere Verkaufserfolge zu erreichen. Zuletzt hatten die konjunkturelle Abkühlung in China, wirtschaftliche Probleme vieler Schwellenländer sowie die angespannte Sicherheitslage die Anbieter etwas gebremst.

Der Armani-Konzern wurde 1975 gegründet. Das Familienunternehmen gilt als Anwärter auf einen Börsengang.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

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