GKV-Bericht: Mehr als 20 Krankenkassen finanziell gefährdet

GKV-Bericht
Mehr als 20 Krankenkassen finanziell gefährdet

Über die Finanzsituation der gesetzlichen Krankenkassen gibt es derzeit verschiedene Angaben. Was der Spitzenverband GKV nun berichtet, gibt reichlich Anlass zur Sorge: 23 von rund 160 Krankenkassen seien gefährdet.
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HB DÜSSELDORF. 23 von rund 160 Krankenkassen in Deutschland werden vom GKV-Spitzenverband wegen ihrer schlechten Finanzlage als "gefährdet" eingestuft. Dies geht aus internen Unterlagen hervor, die der in Düsseldorf erscheinenden "Rheinischen Post" vorliegen. Weitere 46 Krankenkassen stehen wegen ihrer Finanzlage unter Beobachtung. Eine Mehrheit von 88 Kassen wird als "unbedenklich" oder sogar "leistungsfähig" bezeichnet.

Auf einem internen "Gefährdungsindex" listet der Spitzenverband finanziell angeschlagene Kassen auf, ohne deren Namen zu nennen. Daraus geht hervor, dass neun Kassen rote Zahlen schreiben. Unter den Gefährdeten sind drei Kassen, die mehr als 500 000 Mitglieder haben.

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  • KRANKENKASSEN-KLARTEXT
    Schließen der betreffenden Krankenkassen und proportionales Überleiten auf die verbleibenden Krankenkassen.
    Zuvor, wegen Unterlassung der Veröffentlichung gesellschaftspolitischer Schieflagen von Krankenkassen und finanzieller Mißständen in denselben über Jahre, Kriminalisierung des Spitzenverbandes und zur Rechenschaftziehung der Verantwortlichen.
    Unter unveröffentlichgtem "Gefährdungsindex" und Geheimhaltung von Daten verstehe ich hier Handlungsweisen einer kriminellen Vereinigung, die staatsanwaltschaftlich überprüft gehört. Und sonst gar nix!

  • irgendwie sollten unsere Politiker doch langsam mal mitbekommen, dass der politisch festgesetzte Krankenkassenbeitrag die Vielzahl an Krankenkassen nicht mehr erforderlich macht. Es gibt einen festen Rentenbeitrag und nur eine Rentenkasse. Es gibt einen festgesetzten Arbeitslosenbeitrag und nur eine Agentur für Arbeit. Es gibt einen festgesetzten Krankenkassen-beitragssatz aber hunderte von Krankenkassen. Wo liegt da noch der Sinn drin? Hier geht es doch nur noch um den Selbsterhalt dieser Kassen, weil es bei einer KK-Gesamt nur noch einen Verwaltungsapparat geben muss. Also wenn die Politik schon auf dem kommunistischen Weg den Wettbewerb durch festgesetzten beitragssatz ausschaltet, dann muss doch in logischer Konsequenz eine Gemeinschaftskrankenkasse her. Das Argument mit den unterschiedlichen Leistungen der einzelnen KKs ist doch nur Augenwischerei. Es handelt sich doch um gesetzliche Krankenkassen. Und alle müssen sparen. Das bisschen an Prämien und Rabatte ist doch nur als Dummfang geeignet. Wenn ich "dies" erfülle und "das" mir vom Arzt unterschreiben lasse, dann bekomme ich 20 Euro hier und vielleicht 20 Euro da zurück. Das ist nichts gegen das Einsparpotenzial, wenn ich über 100 Einzel-KK-Verwaltungen zu einer großen Verwaltung zusammenfassen würde. Es wären ja auch nicht alle Verwaltungsjobs verloren, da es ja auch Außenstellen in den Städten geben muss. Nur der riesige Wasserkopf wäre dann abgebaut. Lasst die klammen KKs endlich kaputtgehen. Der Wettbewerb ist tot. Der einzige Wettbewerb geht doch nur noch darum, welcher KK-Vorstand hat den größten Dienstwagen und das höchste Gehalt. Meine KK hat ab Juni 8 Euro monatl. Zusatzbeitrag gefordert. ich habe sofort gekündigt. Jeder sollte das machen. Dann kommen die alleine darauf sich zusammenzuschließen. irgendwann gibt es dann nur noch eine.

  • Ja die vergangenhet springt uns an und zieht uns runter.Alles wie gehabt wir gründen KK ohne Sinn und Verstand da ist Kohle zu machen ohne grossen Aufwand.Also da werden Geschäftsfüher en Mass gebraucht und standesgemässer Fuhrpark sowieso.nun geht alles gekünstelte im realen leben den bach runter,und wenn die Regierung in einer nacht und nebelaktion mal schnell paar milliarden einer bank HRE hintererschiesst,was ist das ? bestimmt nicht die rettung.wo sind eigentlich die hurrameldungen geblieben bank x/y macht millarden gewinne wie in der wirtschaft lügen mit der bilanz dann mit den börsengang,Der Neue Markt war bezeichnend für das krimminelle gebaren.Das was ich erlebt habe war ist der banküberfall ist nichts gegen die gründung einer bank.

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