Gläubigerschutz endet zum Monatsende
Delta hat die Wende geschafft

Die US-Fluggesellschaft Delta Air Lines kann zum 30. April den Gläubigerschutz verlassen, unter dem sie nun eineinhalb Jahren stand.

HB NEW YORK. Ein New Yorker Konkursgericht gab dazu am Mittwoch grünes Licht. Richter Adlai Hardin kündigte an, eine entsprechende Anweisung zu unterschreiben. Delta war vor zwei Jahren unter einem Schuldenberg zusammengebrochen und steht seit September 2005 unter Gläubigerschutz nach Kapitel elf des US-Insolvenzrechts. Das Unternehmen hatte in der Luftfahrt-Krise nach den Anschlägen vom 11. September 2001 Schulden in Höhe von 19 Mrd. Dollar und einen Verlust von etwa 7,5 Mrd. Dollar angehäuft.

Im ersten Quartal dieses Jahres konnte die Fluglinie ihren Verlust deutlich verringern. Der Fehlbetrag sank auf 130 Mill. Dollar von 2,1 Mrd. Dollar im Vorjahr. Mit dem Verlassen des Gläubigerschutzes will die Fluggesellschaft nun neue Aktien an ihre Gläubiger ausgeben. Diese sollen ab dem 3. Mai an der New York Stock Exchange gehandelt werden. Alte Delta-Aktien sollen dann verfallen. Das Unternehmen rechnet mit einem Marktwert von rund zehn Mrd. Dollar. Damit würde das Unternehmen in den USA hinter Southwest Airlines an Position zwei liegen.

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