Goodwill wird nicht mehr planmäßig abgeschrieben: Post-Bilanz profitiert von neuen Regeln

Goodwill wird nicht mehr planmäßig abgeschrieben
Post-Bilanz profitiert von neuen Regeln

Die Deutsche Post wird in diesem Jahr nach Angaben von Vorstandschef Klaus Zumwinkel von geänderten Bilanzierungsregeln profitieren.

HB BONN. „2005 entfallen rund 400 Millionen Euro an Abschreibungen auf Goodwill“, sagte Zumwinkel am Dienstag in Bonn. Das werde sich positiv auf den Vorsteuergewinn, auf das Nettoergebnis und den Gewinn je Aktie auswirken. Bisher mussten Firmenwerte (Goodwill) planmäßig abgeschrieben werden. Nach den neuen internationalen Bilanzierungsregeln IFRS sind solche Abschreibungen nicht mehr zulässig. Zumwinkel bekräftigte, der Konzern werde im laufenden Jahr das angepeilte Betriebsergebnis von 3,6 Milliarden Euro erreichen.

Besser als erwartet laufe inzwischen das Geschäft in den USA, sagte der Vorstandschef. „In den USA haben wir seit dem Weihnachtsgeschäft sehr erfreuliche Umsatzzuwächse und liegen seit dem 1. Januar über Plan.“ Besonders bei dem Paketen, die nicht mit Luftpost befördert werden, seien zweistellige Zuwachsraten zu verzeichnen. Zumwinkel bekräftigte, die Post wolle in den USA im vierten Quartal 2006 einen Gewinn einfahren. Im abgelaufenen Jahr habe der operative Verlust unter 500 Millionen Euro gelegen. „Dieses Jahr rechnen wir mit einem operativen Minus von maximal 300 Millionen Euro“, sagte der Post-Chef.

Der Konzern will Ende des Monats vorläufige Zahlen zum Geschäftsjahr 2004 vorlegen.

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