Größere Investitionen sind notwendig
Jahn-Schwiegersohn will Wiederwald retten

Die insolvente Hendl-Kette Wienerwald kann auf Rettung hoffen.

HB MÜNCHEN. „Die Basis ist da, damit es mit Wienerwald weitergehen kann“, sagte Insolvenzverwalter Eckhart Müller-Heydenreich dem „Münchner Merkur“ (Mittwochausgabe). Der Streit um die Mitte 2002 veräußerten Markenrechte könnte in den nächsten Tagen durch die Vorlage eines neuen Insolvenzplans beigelegt werden, hieß es. Müller-Heydenreich war am Dienstagabend für eine Stellungnahme nicht erreichbar.

Dem Bericht zufolge erwägt der Schwiegersohn des einstigen „Hendl- Königs“ Friedrich Jahn, Günter Steinberg, einen Einstieg. Er halte es für „reizvoll, den Namen Wienerwald wieder zurück in die Familie zu holen“, sagte er der Zeitung. Dazu seien aber größere Investitionen nötig. „Man muss den Leuten sagen: Der Wienerwald lebt. Das kostet Geld.“

Im Zuge der Sanierung seien bisher neun unrentablen Eigenbetrieben gekündigt und weitere sieben an Franchisenehmer abgegeben worden. In der Hauptverwaltung sei dem größeren Teil der Mitarbeiter zum Jahreswechsel gekündigt worden. Bleiben sollten lediglich Vorstand Alfons Buhr und fünf enge Mitarbeiter, hieß es. Die Wienerwald AG (München) hatte im Juni wegen Zahlungsunfähigkeit Antrag auf Eröffnung eines Insolvenzverfahrens gestellt.

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