Großer US-Immobilien-Deal
Amazon mag nicht länger Miete zahlen

Der in Seattle ansässige Online-Versandhändler Amazon zahlt bisher für seine Firmenzentrale mit den elf dazugehörenden Gebäude regelmäßig seine Miete, was sich jedoch bald ändern dürfte.
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San FranciscoDer Internethändler Amazon will nicht länger Miete für seine Firmenzentrale in Seattle zahlen und kauft sich die Immobilie für mehr als eine Milliarde Dollar. Der US-Konzern will den Komplex aus elf Gebäuden in der Trendgegend South Lake Union für 1,16 Milliarden Dollar übernehmen. Verkäufer ist der Microsoft-Mitbegründer Paul Allen. Seiner Firma Vulcan Real Estate gehörten die Räumlichkeiten mit rund 380.000 Quadratmetern bisher. Die Nachrichtenagentur Bloomberg meldete, dies sei der größte US-Gewerbeimmobilien-Deal des Jahres.

Das Geschäft soll bis zum Ende des vierten Quartals abgeschlossen sein, und Amazon hat laut der US-Börsenaufsicht SEC bereits eine nicht rückzahlbare Anzahlung von 23 Millionen Dollar geleistet. Vulcan will die Erlöse für andere Immobiliengeschäfte in der Region nutzen.
Vulcan-Chef Paul Allen hatte stark in das Viertel rund um South Lake Union investiert, so dass aus der einstigen Industriebrache mittlerweile ein blühendes Zentrum für High-Tech-Firmen wurde. Amazon seinerseits will Platz für das eine wachsende Zahl von Mitarbeitern schaffen.

Nicht zuletzt auf Grund des stark verkauften eBook-Readers Kindle hat die Amazon-Aktie in diesem Jahr rund 49 Prozent an Wert gewonnen.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

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