Großkunde VW
Vodafone sticht Deutsche Telekom aus

Rund 90.000 Volkswagen-Mitarbeiter werden künftig über das Vodafone-Netz telefonieren. Bislang hatte der zweitgrößte Autokonzern der Welt überwiegend das Funknetz des Bonner Konkurrenten genutzt.
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DüsseldorfDie Mobilfunkbetreiber Vodafone hat nach Informationen des Handelsblatts aus Unternehmenskreisen einen exklusiven Vertrag mit dem Volkswagen-Konzern abgeschlossen. Künftig werden rund 90.000 VW-Mitarbeiter über das Vodafone-Netz telefonieren. Der Vertrag läuft über vier Jahre und gilt für sechs weitere Länder außerhalb Deutschlands. Was Vodafone zusätzlich freuen dürfte: Der Konzern konnte mit dem Deal die Deutsche Telekom ausstechen. Denn bislang hatte der zweitgrößte Autokonzern der Welt überwiegend das Funknetz des Bonner Konkurrenten genutzt.

Der Abschluss mit dem VW-Konzern ist, so bestätigen Insider, einer der größten Rahmenverträge in der Firmengeschichte von Vodafone. Er umfasst den Informationen zufolge ein Umsatzvolumen in mittlerer zweistelliger Millionenhöhe. Auch die VW-Tochter Audi ist erstmals an Bord. „Damit stärken wir unsere Wettbewerbsposition im Bereich Business-Kunden sowie im Bereich Automotiv“, sagte Jan Geldmacher, Chef der Vodafone-Firmenkundensparte, dem Handelsblatt.

Vodafone und die Telekom liefern sich seit Jahren ein spannendes Rennen um die Marktführerschaft in Deutschland. Anfang 2012 erzielte Vodafone erstmals seit 2007 wieder mehr Umsatz im Mobilfunkbereich als der Rivale. Bei der Zahl der Kunden liegen die Düsseldorfer schon seit Herbst 2011 vorn.

Kommentare zu " Großkunde VW: Vodafone sticht Deutsche Telekom aus"

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  • Ich glaube einige haben den Artikel wohl gar nicht verstanden. Es geht doch nicht um Privatverträge in denen Mitarbeiter Vorteile haben. Man stelle sich folgendes vor: Die VW AG ist ein großer internationalier Konzern, in welchem nicht nur per Festnetztelefon oder per Dose und Schnur kommuniziert wird. Mitarbeiter nutzen Firmenhandys, iPhones, iPads, etc... Diese Geräte haben es so an sich, eine SIM-Karte zum Funktionieren zu benötigen. Es interessiert doch den Konzern nicht, ob ein Mitarbeiter privat lieber bei der Telekom wäre...

  • Wer mit dem Firmenhandy oder eben den Firmengeräten mit SIM-Karte nicht wechselt braucht erstens einen guten Grund und hat anschließend auch keine BIK-Nummer mehr. Welche Verträge Mitarbeiter privat haben interessiert hier nicht, darum geht es nicht in dem Artikel.

  • Nicht alle Firmenmitarbeiter wechseln gleich zu Vodafone, nur weil der Konzern dort ein Rahmenvertrag geschlossen hat.

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