Grundlegende Neuausrichtung hat anscheinend zum Erfolg gefführt
Flughafen Köln Bonn bleibt Nummer eins bei Billigflügen

Der Flughafen Köln/Bonn hat unter den deutschen Konkurrenten seine Marktführerschaft bei Billigflügen verteidigt. Der Anteil der Fluggäste im so genannten Low-Cost-Bereich sei um 16 Prozent auf 4,7 Millionen Passagiere gestiegen, sagte Flughafenchef Michael Garvens am Dienstag in Köln.

HB KÖLN. Das seien 57 Prozent der insgesamt 8,4 Millionen Fluggäste. „Die grundlegende Neuausrichtung des Köln-Bonn-Airports hat zum Erfolg geführt“, sagte Garvens. Jeder fünfte Billigflug-Gast sei im vergangenen Jahr in Köln/Bonn gestartet.

Der Plan, bereits in diesem Jahr Interkontinentalflüge im Billigpreis-Bereich einzuführen, habe nicht umgesetzt werden können. „Das lag vor allem am hohen Öl- und damit Kerosinpreis“, sagte Garvens. Dennoch sei die Ausdehnung auf den Fernflugbereich die natürliche Fortsetzung der Flughafen-Strategie. „Wir arbeiten an dem Thema mit Hochdruck“, betonte der Flughafenchef.

Der Umsatz des Flughafens stieg um 6,2 Prozent auf 229 Millionen Euro (2003: 215 Millionen Euro). Das bereinigte Ergebnis erhöhte sich von 2 Millionen Euro auf 3,5 Millionen Euro. Unter anderem schlug der Einbau neuer Drehtüren mit 1,5 Millionen Euro zu Buche. Im Februar 2004 war ein 20 Monate alter Junge in einer Drehtür auf dem Flughafen zu Tode gekommen.

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