Gutes Online-Geschäft: Parfümerien mit Umsatzplus

Gutes Online-Geschäft
Parfümerien mit Umsatzplus

Viele Parfümerie-Besitzer hätten sich Ende 2012 schlechteres Wetter gewünscht. Bei den warmen Temperaturen lief das Weihnachtsgeschäft nur schwach. Dank guter Online-Geschäfte legte die Branche aber zu.
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DüsseldorfTrotz eines schwachen Weihnachtsgeschäfts hat der Parfümerie-Einzelhandel im vergangenen Jahr ein Umsatzplus von 3,6 Prozent erzielt. Damit kletterten die Erlöse auf knapp 3 Milliarden Euro, wie Vertreter des Bundesverbands Parfümerien am Montag in Düsseldorf berichteten. Für das schwache Weihnachtsgeschäft machte der Verband das warme Wetter verantwortlich. Dadurch seien weniger Käufer in die Innenstädte gekommen.

Bei einigen Händlern hätten jedoch Online-Verkäufe die Weihnachtsflaute ausgeglichen. „Wir haben im letzten Jahr gesehen, dass nahezu die gesamte Branche stärker in Online geht“, sagte der Geschäftsführer des Verbands Elmar Keldenich. Nicht nur der Marktführer Douglas setze immer mehr auf das Geschäft über seinen Online-Shop. Auch Mittelständler würden Parfüms im Internet professionell verkaufen. Zahlen zum Anteil des Umsatzes über das Internet konnte der Branchenverband nicht vorlegen.

Keldenich warnte davor, Parfüms aus Nicht-EU-Ländern zu kaufen. Wenn die Ware zum Beispiel aus den USA komme, könne es passieren, dass der Kunde die Zollgebühren zahlen müsse. „Wer außerhalb der EU im Internet kauft, der muss wissen, dass er sich mit sehr großen Risiken behaftet“ sagte der Ehrenpräsident des Europäischen Parfümerie-Verbands, Reinhard-Dieter Wolf. Fragen des Markenrechts seien häufig nicht geklärt.

Beim wichtigsten Segment der Branche, den Damendüften, erzielten die Parfümerien ein Plus von 3,7 Prozent. Auf Parfüm und andere Duftwässer entfällt fast ein Drittel des Gesamtumsatzes. Mit 7 Prozent wuchs der Verkauf von Schminke überdurchschnittlich. Für dieses Jahr rechnet die große Mehrzahl der Parfümerien nach Angaben des Branchenverbandes mit weiter guten Geschäften.

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  • Der Parfüm Import in die EU aus der ganzen Welt ist zollfrei, es fällt nur die EUST in Höhe von 19% an. (wie MwSt). Der Import von Markenware aus Nicht-EU-Ländern ist nicht gestattet und kann zu teuren Abmahnungen führen!! Es sei denn, man hat eine Genehmigung des Markeninhabers. Achtung, ein Verkäufer oder Grosshändler kann sie nicht geben.

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