„Haben nichts verkauft“
Fresenius behält Beteiligung an Rhön-Klinikum

Die Übernahme des Rhön-Klinikums ist zwar geplatzt. Fresenius will aber trotzdem an dem Betreiber beteiligt bleiben. Den Zusammenschluss hat man ohnehin auf beiden Seiten noch nicht aufgegeben.
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FrankfurtDer Gesundheitskonzern Fresenius bleibt auch nach der geplatzten Übernahme von Rhön-Klinikum an dem fränkischen Klinikbetreiber beteiligt. Fresenius habe am 29. Juni 3,38 Prozent an Rhön gehalten, teilte Rhön am Dienstag in einer Pflichtmitteilung mit. Ein Fresenius-Sprecher bekräftigte, dass der Konzern nach wie vor die fünf Millionen Aktie von Rhön halte, die er kurz vor Ablauf der Übernahmefrist gekauft hatte. "Wir haben nichts verkauft", betonte er.

Die Übernahme von Rhön durch Fresenius war Ende vergangener Woche im ersten Anlauf gescheitert, weil das hessische Unternehmen nicht genügend Papiere einsammelte. Fresenius will die Flinte jedoch nicht ins Korn werfen.

Fresenius-Chef Ulf Schneider hat genauso wie Rhön-Gründer Eugen Münch angekündigt, Möglichkeiten auszuloten, um den Zusammenschluss doch noch zustande zu bringen. Viele Rhön-Investoren hoffen auf eine neue Offerte von Fresenius, die dem Rhön-Kurs nach den Verlusten der vergangenen Tage wieder Rückenwind verleihen könnte.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

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