Händlerverbund: Euronics kämpft mit sinkendem Umsatz

Händlerverbund
Euronics kämpft mit sinkendem Umsatz

Trotz eines guten Starts konnte der Elektrohändlerverbund Euronics nicht wachsen. Der Umsatz ist im abgelaufenen Geschäftsjahr um drei Prozent gesunken. Schuld soll der Preisverfall bei Tabets und Smartphones sein.
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StuttgartDer Preisverfall bei Smartphones, Tablet-Computern und Fernsehern hat Euronics im vergangenen Jahr zu schaffen gemacht. Trotz guter Absatzzahlen musste Euronics in der Unterhaltungselektronik einen Rückgang von drei Prozent hinnehmen, wie der Elektrohändler-Verbund am Dienstag in Stuttgart mitteilte. Im Ende September abgelaufenen Geschäftsjahr 2011/2012 erwirtschaftete die Genossenschaft einen Zentralumsatz von 1,67 Milliarden Euro, was ebenfalls ein Minus von drei Prozent gegenüber dem Vorjahr bedeutete.

Dabei hatten die Fußball-Europameisterschaft in Polen und der Ukraine sowie die Abschaltung der analogen Satellitenübertragung im ersten Halbjahr deutliche Absatzzuwächse gebracht. 2013 will die Gruppe den gemeinsamen Onlineauftritt stärken und plant die Eröffnung von 12 weiteren Fachmärkten.

Wachstum erhofft sie sich vor allem bei TV-Geräten größer als 46 Zoll, bei der digitalen Gesundheitsüberwachung, bei Sicherheitstechnik sowie bei Tablets und Smartphones. Unter dem Dach von Euronics haben sich fast 2.000 Händler in Deutschland zusammengeschlossen.

Agentur
dapd 
DAPD Deutscher Auslands-Depeschendienst GmbH / Nachrichtenagentur

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