Hagener Handelskonzern: Douglas legt im Weihnachtsgeschäft zu

Hagener Handelskonzern
Douglas legt im Weihnachtsgeschäft zu

Der Handelskonzern Douglas ist mit einem Umsatzplus in das Geschäftsjahr 2007/2008 gestartet. Von Oktober bis Dezember sei der Erlös der Douglas-Gruppe um 5,9 Prozent auf etwa 1,1 Mrd. Euro gestiegen. Im Geschäftsjahr 2006/07 hat das Hagener Handelshaus mit seinen Parfümerien, Buchläden und Schmuckgeschäften der Konsumflaute in Deutschland getrotzt.

HB DÜSSELDORF. Getragen war das Wachstum im Weihnachtsgeschäft vor allem vom Ausland, wo die Umsätze um 15,6 Prozent zulegten. Aber auch im schwierigen deutschen Markt stiegen die Erlöse um 1,5 Prozent, auf vergleichbarer Fläche blieb der Netto-Umsatz jedoch mit 0,8 Prozent hinter dem Vorjahreswert zurück.

Bis auf die Modesparte Appelrath-Cüpper konnten alle Bereiche zulegen und profitierten von Zukäufen und einem starken Wachstum im Ausland. Die Douglas-Parfümerien steigerten ihre Umsätze um 7,8 Prozent, die mit der Buch & Kunst-Gruppe gestärkten Thalia-Buchhandlungen legten 21,1 Prozent zu, die Christ-Juweliere erhöhten die Erlöse um 1,8 Prozent und die Hussel-Confiserien um 4,2 Prozent.

Im Geschäftsjahr 2006/2007 hat sich der Handelskonzern vom negativen Branchentrend im Inland abgesetzt. Die Nettoerlöse legten bis Ende September - wie schon berichtet - um zwölf Prozent auf drei Mrd. Euro zu. Das Ergebnis vor Steuern stieg um 10,6 Prozent auf 143 Mill. Euro und lag damit leicht über der Prognose. Unter dem Strich verblieb ein Gewinn von 88,1 Mill. Euro. Die Aktionäre sollen eine unveränderte Dividende von 1,1 Euro je Stückaktie erhalten.

Den Löwenanteil von Umsatz und Gewinn lieferten auch im abgelaufenen Geschäftsjahr die Douglas-Parfümerien, die sowohl im In- als auch im Ausland kräftige Umsatzsteigerungen erzielten. Die Buchläden der Thalia-Gruppe konnten dank zahlreicher Zukäufe ihre führende Marktposition im deutschsprachigen Raum ausbauen. Umsatzzuwächse meldeten auch die Christ-Juweliergeschäfte und die Sparten Mode und Süßwaren.

Das Wachstum des Konzerns spiegelte sich auch in der Zahl der Beschäftigten, die um fast 2 300 auf mehr als 23 200 anstieg. Allein in Deutschland erhöhte sich die Zahl der Mitarbeiter um über 1 200.

Für das laufende Jahr zeigte sich der Konzern optimistisch und erwartet trotz der Abgabe kleinerer Tochterfirmen eine Umsatzsteigerung von bis zu sechs Prozent. Das Ergebnis vor Steuern soll von 143 Mill. Euro im abgelaufenen Jahr auf rund 150 Mill. Euro steigen. Wachstumsschwerpunkt soll auch in Zukunft das Parfümeriegeschäft sein. Allein im laufenden Jahr sind europaweit rund 80 Neueröffnungen geplant.

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