Halbjahreszahlen

Börsengang bringt Adler in die roten Zahlen

Adler weist im ersten Halbjahr 2,9 Millionen Euro Nettoverlust aus. Die Modekette hatte durch den Börsengang Ende Juni hohe Kosten und eröffnete weitere Märkte.
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MünchenDie Kosten für den Börsengang und die Eröffnung neuer Geschäfte haben der Modekette Adler im ersten Halbjahr 2011 rote Zahlen beschert. Der Nettoverlust im fortgeführten Geschäft summierte sich auf 2,9 Millionen Euro, leicht oberhalb des Vorjahreswertes, wie das bayerische Unternehmen am Dienstag in Haibach mitteilte.

Der Börsengang Ende Juni kostete allein rund 700.000 Euro. Hinzu kam die Eröffnung von vier Märkten. Damit kommt das Unternehmen, das auf Kunden ab 45 Jahren spezialisiert ist, nun auf 140 Läden. Beim Umsatz kann das Management bereits Erfolge vorweisen: So stiegen die Erlöse in den ersten sechs Monaten um knapp zehn Prozent auf 216,5 Millionen Euro.

Die größten Zuwächse gab es in Österreich und Luxemburg, aber auch der Heimatmarkt wuchs mit 8,7 Prozent kräftig. An der Börse kosten Adler-Aktien derzeit neun Euro. Ausgegeben wurden sie zu zehn Euro.

  • rtr
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