Hamburger Interconti insolvent
Legendäre Gäste und leere Kassen

In Spuckweite zur Außenalster gelegen, glänzte das Hamburger Interconti seit der Eröffnung im Jahr 1972 mit Gästen wie Tina Turner oder Franz Beckenbauer. Doch der Hauptfinanzierer hat den Geldhahn zu gedreht.
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HamburgEinst übernachtete hier James Bond: Darsteller Timothy Dalton stieg 1987 anlässlich der Deutschland-Premiere von "Der Hauch des Todes" im Intercontinental an der Hamburger Außenalster ab. Jetzt ist das Luxushotel selbst dem Untergang geweiht. Die Eigentümerin, die Schweizer Immobiliengruppe Grod Hotel GmbH mit Sitz in Zug, hat Ende vergangener Woche Insolvenz angemeldet. Was das für den Hotelbetrieb bedeutet, weiß man beim Intercontinental noch nicht. Neue Buchungen nimmt das Hotel jedenfalls vorerst nicht mehr entgegen.

Als Grund für die Insolvenz nennt die Grod Hotel den Ausstieg des Hauptfinanzierers, der HSH Nordbank. Das Unternehmen war bereits 2010 im Rahmen eines Rettungserwerbs von den finanzierenden Banken übernommen worden. Die Immobilie an der Außenalster musste grundlegend modernisiert werden. Doch vor allem die Brandschutzmaßnahmen für das Luxushotel erwiesen sich als teurer als zunächst gedacht. Der Hauptgläubiger will die Sanierung nun nicht länger finanzieren.

Für die Grod-Gruppe kam der Ausstieg nach eigenen Angaben "völlig überraschend". Einem Ranking der "Allgemeinen Hotel- und Gastronomie-Zeitung" zufolge gehört das Hotel mit 140 Mitarbeitern zu den 200 umsatzstärksten Einzelhotels in Deutschland. Zu den Gästen zählten in der Vergangenheit Showgrößen wie Tina Turner oder Fußball-Kaiser Franz Beckenbauer.

 

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  • Leider typisch HSH: selbst Milliarden verbrennen, aber Mittelstandsunternehmen untergehen lassen..... " wg. Risiko", wenn es nicht so traurig wäre, könnte ma drüber lachen!

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