Handel + Konsumgüter
Handel fürchtet weitere Jobverluste

Nach dem Rekordstellenverlust im vorigen Jahr rechnet der deutsche Einzelhandel auch 2004 mit dem massenhaften Abbau von Arbeitsplätzen. Voraussichtlich würden 15 000 bis 20 000 Stellen gestrichen, sagte der Sprecher des Hauptverbandes des Deutschen Einzelhandels (HDE), Hubertus Pellengahr der Kölner Zeitung „Express“ (Montagausgabe).

HB KÖLN. Der Personalabbau sei das wichtigste Instrument vieler Händler, „um sich aus der Krise“ zu befreien. Gefährdet seien vor allem Arbeitsplätze im Lager und der Logistik, während die Personalstärke im Verkauf möglichst gehalten werden solle. Der Einzelhandel mit rund 2,8 Millionen Beschäftigten hatte 2003 rund 50 000 Arbeitsplätze abgebaut, mehr als jemals zuvor in der Nachkriegszeit.

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