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Staatsanwaltschaft durchsucht Capital Stage AG

Die Staatsanwaltschaft Hamburg hat die Büroräume der Beteiligungsfirma Capital Stage AG durchsucht, um Geschäftsunterlagen sicher zu stellen, bestätigt ein Sprecher der Behörde dem Handelsblatt.

HB HAMBURG. Auslöser hierfür sind Ermittlungen gegen den Sohn der Beate Uhse-Firmengründerin, Ulrich Rotermund, den Schweizer Investor und Beate Uhse-Aufsichtsratschef Richard Orthmann, den ehemaligen Capital Stage-Vorstand, Marco Hahn, und gegen den Hamburger Immobilienmanager Albert Büll. Die Staatsanwaltschaft verdächtigt die Manager des Betrugs und der Untreue, erklärt die Behörde.

Die Ermittlungen berühren verschiedene Transaktionen, die zu einer langsamen Aufzehrung des Kapitals zu Lasten der Aktionäre von Capital Stage führten, heißt es in einer Strafanzeige. Mehrere Aktionäre der Firma wollen deshalb am Dienstag kommender Woche auf der Hauptversammlung Anträge stellen, um die Vorgänge zu durchleuchten. Capital Stage versteht sich als bankenunabhängige Beteiligungsfirma für Mittelständler. Sie ist aus dem Hamburger Wertpapier-Handelshaus HWAG entstanden.

Hahn, Orthmann und eine Sprecherin von Büll hatten die Vorwürfe stets zurückgewiesen. Ulrich Rotermund war erneut für eine Stellungnahme nicht zu erreichen.

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