Handelsblatt Wirtschaftsclub
Wie werden wir künftig alle satt?

In den nächsten Jahrzehnten wächst die Weltbevölkerung ungebremst weiter. Doch wie werden alle Menschen künftig satt? Beim Handelsblatt-Clubgespräch wurden mit Hochdruck Antworten auf diese so drängende Frage gesucht.
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DüsseldorfDie Weltbevölkerung von derzeit knapp über sieben Milliarden Menschen wächst – und damit das Interesse an der Frage, wie die zehn Milliarden Menschen, die im Jahr 2050 auf der Erde leben dürften, künftig ernährt werden sollen.

Auf klärende Antworten und Lösungen hofften am Montagabend, dem diesjährigen Welthungertag, gut 150 Mitglieder des Handelsblatt Wirtschaftsclubs im Dreischeibenhaus in Düsseldorf. Schließlich hatte Grischa Brower-Rabinowitsch, Moderator und Handelsblatt-Ressortleiter, mit Felix Prinz zu Löwenstein, Vorstandsvorsitzender vom Bund Ökologische Lebensmittelwirtschaft, Carl-Albrecht Bartmer, Präsident der Deutschen Landwirtschafts-Gesellschaft (DLG) und Hartmut van Lengerich, der bei Bayer Crop Science für die Geschäftsstrategien bei Getreide, Raps und Zuckerrüben verantwortlich ist, drei Experten zum Thema auf der Bühne stehen.

Doch bevor es ans Eingemachte ging, präsentierte Bert Rürup, Präsident des Handelsblatt Research Institutes (HRI), das im Auftrag von Bayer erstellte Factbook „Landwirtschaft und Zukunft der Ernährung“. Eine Broschüre mit zahlreichen Informationen und Grafiken, die als Grundlage für einen konstruktive Dialog dienen sollten. Denn so drängend die Frage, wie der wachsende Welthunger gestillt werden kann, so vielfältig und komplex erscheinen die Lösungswege. Nicht selten verlieren sich Diskussionen im Ungefähren und Grundsätzlichen - was häufig fehlt, ist eine gemeinsame Faktenbasis.

Einfacher allerdings macht auch jedoch so ein „Factbook“ die komplexe Diskussion um einen Lösungsweg nicht. Fakten und Prognosen entwickeln sich ständig, weil auch die Bedürfnisse der Weltbevölkerung einem steten Wandel unterworfen sind. Sie sind subjektiv und passen sich immer wieder auch geänderten Lebensumständen an. Auch durch den technischen Fortschritt und die Digitalisierung entstehen neue Bedürfnisse. Was in der Bayer-Broschüre noch fehle, merkte DLG-Präsident Carl-Albrecht Bartmer an, sind außerdem die Themen Diversität, Artenvielfalt und Klimawandel.

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  • Wie wäre es, wenn man verantwortungsvoll nur so viele Kinder bekommt, wie man ernähren kann, und nicht so viele Kinder, wie NGO-Aktivisten brauchen, um beschäftigt zu sein?

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