Handelskette
Ein Dutzend Investoren zeigen Interesse an Strauss

Die Rettung des angeschlagenen Einzelhändlers Strauss kommt offenbar voran: Einem Bericht zufolge wollen mehrere Investoren einsteigen. Viel Zeit bleibt dem Unternehmen nicht.
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BerlinDie angeschlagene Handelskette Strauss Innovation zieht offenbar eine Reihe von Interessenten an. Mehr als ein Dutzend Investoren könnten sich einen Einstieg bei dem Einzelhändler vorstellen, berichtete die „Rheinische Post“ unter Berufung auf den Sanierungsexperten Hans Peter Döhmen, der das Unternehmen berät.

Strauss hatte Ende Januar die Anwendung eines Schutzschirmverfahrens beantragt. Dies schützt Strauss vor seinen Gläubigern und soll der Kette drei Monate Aufschub vor einer drohenden Pleite geben.

Das Unternehmen will in dieser Zeit sein Überleben sichern. Die Handelskette mit rund 1400 Mitarbeitern schreibt tiefrote Zahlen. Döhmen zufolge sind mehr als drei Viertel der 96 Filialen jedoch profitabel.

Die Kette verkauft vor allem Model, Möbel oder Lebensmittel wie Weine und Süßigkeiten. Sun Capital Partners hatte die Kette vor zwei Jahren vom Finanzinvestor EQT übernommen. EQT hatte Strauss im Krisenjahr 2008 erworben und dem defizitären Unternehmen einen Schrumpfkurs verordnet.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

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