Handelskonzern hält an Prognose fest
Douglas steigert durch Zukäufe den Umsatz

Douglas hat durch seine Expansion im Ausland und Zukäufen im Buchbereich im abgelaufenen Geschäftsjahr 2003/04 seinen Umsatz um 1,9 Prozent auf 2,3 Milliarden Euro gesteigert. Bereinigt um Flächenzuwächse stagnierte der Umsatz indes. An seiner bisherigen Ergebnisprognose hält der Handelskonzern fest.

HB DÜSSELDORF. Im Inland trotzte Douglas mit einem geringen Plus dem negativen Trend im Einzelhandel, der für 2004 ein Minus von einem % erwartet. Bereinigt um verkaufte Firmenteile habe das Umsatzwachstum des Konzerns bei 2,8 % gelegen und damit leicht über den angepeilten zwei %, teilte Douglas am Donnerstag mit. Wie schon in den Jahren zuvor stützt sich das Wachstum auf die Expansion im Ausland, wo die Umsätze um 8,2 % auf 692 Mill. Euro zulegten. Im Inland stieg der Umsatz um vergleichsweise geringe 0,6 % auf 1,6 Mrd. Euro. Angesichts dieser Entwicklung erhöhte sich der Auslandsanteil am Gesamtumsatz auf 30,2 von zuvor 28,5 %.

Das Wachstum von 1,9 % in dem umgestellten und nun erstmals ausgewiesenen Geschäftsjahr ergab sich bereinigt um die im vergangenen Jahr aus der Bilanz entfallenen Geschäfte von Sport Voswinkel. Flächenbereinigt blieb der Konzernumsatz konstant. Ergebniszahlen will das im MDax gelistete Unternehmen bei seiner Bilanzpressekonferenz am 19. Januar präsentieren.

Douglas erklärte aber, an der bisherigen Ergebnisprognose festzuhalten, die ein Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit zwischen 104 und 108 Mill. Euro vorsieht. Einen Ausblick auf das begonnene Geschäftsjahr 2004/05 gab Douglas nicht. Eine Sprecherin sagte, dafür sei es noch zu früh. Der größte Geschäftsbereich, die Douglas-Parfümeriekette, legte beim Umsatz um 2,5 % zu auf 1,308 Mrd. Euro, flächenbereinigt verbuchten die Parfümerien allerdings ein Minus von 0,6 %. Im Schmuckgeschäft mit der wichtigsten Marke Christ konnte der seit mehreren Quartalen verzeichnete Umsatzrückgang nicht gestoppt werden. Die Erlöse sanken dort um 1,4 % auf 388 Mill. Euro, flächenbereinigt sogar um 1,7 %.

Positiv verlief dagegen das Buchgeschäft mit den Thalia-Buchhandlungen. Der Konzern steigerte dort den Umsatz um 10,7 % auf 386 Mill. Euro, wobei auch unter Berücksichtigung der Zukäufe noch ein Umsatzplus von 4,9 % übrig blieb. Das Modegeschäft (Pohland, Appelrath-Cüpper) litt weiter unter der Kaufzurückhaltung im Inland und schrumpfte um 1,6 % auf 127 Mill. Euro, flächenbereinigt um 2,7 %.

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