Handelskonzern
Metro plant Abspaltung von Media-Saturn

Metro-Chef Olaf Koch will den Handelskonzern in zwei unabhängige Unternehmen auftrennen. Die Aktionäre jubeln über den Plan. Denn so könnte sich das langjährige Problem mit der Elektronikkette Media-Saturn lösen.
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DüsseldorfDer Handelskonzern Metro will sich in zwei unabhängige börsennotierte Unternehmen aufspalten. Das teilte der Düsseldorfer Konzern am Mittwoch mit. So soll die Elektronikhandelskette Media-Saturn in eine eigene Gesellschaft abgespalten und damit von dem Großhandels- und Lebensmittelgeschäft um die Cash & Carry-Märkte und die Real-Supermärkte getrennt werden. Durch die Aufspaltung sollten beiden Teilen neue Wachstumsperspektiven eröffnet werden. Auch solle der Börsenwert deutlich gesteigert werden.

Metro-Chef Olaf Koch sprach von einem Befreiungsschlag für beide Teile. „Unsere Aktionäre würden Anteile an zwei hervorragend positionierten Marktführern erhalten, die sich noch stärker auf ihre jeweiligen Geschäfte konzentrieren und dadurch noch größeren Wert für Kunden, Mitarbeiter und Geschäftspartner schaffen würden“, sagte Koch. An beiden Gesellschaften sollen die Metro-Aktionäre entsprechend ihrer bisherigen Anteilsquote beteiligt sein. Noch sei aber weder im Vorstand noch im Aufsichtsrat eine endgültige Entscheidung gefallen.

Der Aufsichtsratsvorsitzende Jürgen Steinemann signalisiert aber bereits Zustimmung. „Ich glaube fest daran, dass eine Aufteilung des Konzerns in zwei unabhängige und fokussierte Unternehmen im besten Interesse aller Beteiligten wäre, weil wir damit beschleunigtes, profitables Wachstum ermöglichen“, so Steinemann. „Nach eingehenden Diskussionen unterstütze ich die bisherigen Ergebnisse der Prüfung durch den Vorstand.“

Bei den Aktionären kamen die Aufspaltungspläne gut an. Die Aktien schossen um mehr als 10 Prozent auf 27,09 Euro in die Höhe und setzten sich an die Spitze des Nebenwerteindex MDax.

Metro-Chef Koch soll das Großhandels- und Lebensmittel-Geschäft führen. Pieter Haas, aktuell für Media-Saturn verantwortlich, soll die Leitung der Consumer Electronics Gruppe übernehmen. Der Vollzug der Aufteilung werde bis Mitte 2017 angestrebt. Die Großaktionäre Haniel, Schmidt-Ruthenbeck und Beisheim unterstützen laut der Mitteilung das Vorhaben. „Wir begrüßen die strategische Entscheidung“, sagte ein Haniel-Sprecher der Nachrichtenagentur Reuters.

Koch hatte in den vergangen Jahren im Metro-Reich aufgeräumt und die Netto-Verschuldung um rund fünf Milliarden Euro abgebaut - unter anderem durch den Verkauf der Warenhaustochter Kaufhof. Metro erzielte zuletzt einen Jahresumsatz von knapp 60 Milliarden Euro, rund 21 Milliarden Euro davon entfielen auf Media-Saturn.

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  • Schwieriges Thema. Aber ich bin durchaus der Meinung dass pauschales Herabsetzen der Moslems falsch ist. Sorry Marc ! Wichtig wäre dass der Islam als Religion die Liebe in sein Zentrum aufnehmen würde, wie es das Christentum auch tut und Agression und Rückständigkeit künftig ablehnt. Das wäre die Lösung vieler Probleme. Gott ist die Liebe.

  • Beitrag von der Redaktion gelöscht. Bitte bleiben Sie sachlich.

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    Beitrag von der Redaktion gelöscht. Bitte bleiben Sie sachlich.

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