Handelskonzern
Metro prüft Kurzarbeit

Der Handelskonzern Metro erwägt die Einführung von Kurzarbeit. Beschlossene Sache sei das aber noch nicht, wies das Düsseldorfer Unternehmen am Samstag einen entsprechenden Medienbericht zurück.

HB FRANKFURT. Es werde geprüft, ob es überhaupt möglich wäre, Kurzarbeit im Handel einzuführen, sagte ein Unternehmenssprecher am Samstag. Er wies eine Meldung der "Wirtschaftswoche" zurück, wonach Kurzarbeit bereits geplant sei. "Die Meldung entspricht nicht den Tatsachen. Es gibt keinen Beschluss zur Einführung von Kurzarbeit," sagte der Sprecher.

Das Magazin hatte unter Berufung auf Informationen aus dem Konzernumfeld berichtet, Metro wolle im Frühjahr die Mitarbeiter von zehn bis 15 der insgesamt 61 Großmärkte in Kurzarbeit schicken. Beauftragte der deutschen Metro-Geschäftsführung hätten bei der Bundesagentur für Arbeit schon die Rahmenbedingungen geklärt.

Metro hatte im Januar die Streichung von 15 000 Stellen und einem Konzernumbau angekündigt, um sich gegen die Wirtschaftskrise zu wappnen. Entlassungen will das Unternehmen, das weltweit über 300 000 Mitarbeiter beschäftigt, aber nach eigener Auskunft möglichst vermeiden.

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