Handelskonzern
Metro sieht Ende der Talfahrt

Der Handelskonzern Metro will die Rückgänge in seinem schwächelnden Großhandelsgeschäft in Deutschland noch in diesem Jahr stoppen. Bereits 2010 soll Metro wieder schrittweise zu profitablen Wachstum zurückkehren. Gleichzeitig konkretisierte Metro die Pläne zum Stellenabbau.

HB DÜSSELDORF. "Wir gehen derzeit davon aus, dass wir 2009 das Ende des Ergebnisrückgangs erreichen und ab dem kommenden Jahr schrittweise zu profitablem Wachstum zurückkehren", kündigte Metro-Vorstand Frans Muller vor Journalisten an. Rote Zahlen werde es in diesem Jahr nicht geben.

Der Großhandel für Gewerbetreibende (Cash & Carry) ist die wichtigste Sparte im Metro-Konzern und trägt fast die Hälfte zum Gesamtumsatz bei. Wachsen konnte in den letzten fünf Jahren aber allein das Auslandsgeschäft. Der Konzern will die Sparte mit Kosteneinsparungen und neuen Konzepten wieder auf Vordermann bringen.

2012 soll das operative Ergebnis (Ebit) auf bis zu 150 Mio. Euro steigen. Der Umsatz soll bis dahin um etwa eine halbe Milliarde Euro zulegen. Die Kosten will MetroCash & Carry im gleichen Zeitraum um 150 Mio. Euro senken. Der größte Teil entfällt auf Personalkosten, weshalb 1200 Vollzeitstellen in den Märkten und 140 Arbeitsplätze in der Verwaltung wegfallen. Der Abbau ist Metro zufolge nahezu abgeschlossen und erfolgte hauptsächlich dadurch, dass freiwerdende Stellen nicht besetzt werden.

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