Handelskonzerne
Karstadt-Übernahme: Metro sorgt für Verwirrung

Der Poker um die Zukunft von Arcandor und seiner Warenhaustochter Karstadt geht weiter. Nach nur einer halben Stunde zog Metro am Sonntag überraschend eine Erklärung zum angepeilten Zusammengehen seiner Kaufhof-Kette mit Karstadt zurück. Dennoch sollen die Gespräche über diesen Schritt fortgesetzt werden.

HB DÜSSELDORF. In einer neuen Erklärung hieß es ohne Angabe von Gründen: "Bitte ignorieren Sie das vor ca. 30 Min. verschickte Statement." Gegenüber der ursprünglichen Mitteilung wurden die Formulierungen abgeschwächt. Nun heißt es lediglich, alle Beteiligten hätten einen konstruktiven Beitrag zur Bildung einer Warenhaus AG zugesagt. Zuvor hatte es geheißen, es sei wurde Gemeinsamkeit darüber erzielt worden, in konkrete Gespräche über die Bildung einer Deutschen Warenhaus AG einzutreten. Auch von einem "gemeinsamen Verhandlung-Fahrplan" ist nun nicht mehr die Rede.

Jetzt heißt es lediglich: "In dem Gespräch wurden die unterschiedlichen Szenarien zur Rettung der Karstadt-Warenhäuser und einer möglichen Bildung einer Warenhaus AG diskutiert." Unverändert bleibt, dass die Gespräche kurzfristig fortgesetzt werden sollen.

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