Handelsriese
Schlechtes Weihnachtsgeschäft für Metro

Der Handelsriese Metro zieht ein sehr verhaltenes Fazit des Weihnachtsgeschäfts. Der Umsatz des Konzerns ging trotz aller Bemühungen zurück. Ein Grund soll der starke Euro sein.
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DüsseldorfDas Weihnachtsgeschäft hat dem Handelsriesen Metro nur wenig Freude bereitet. Konzernchef Olaf Koch zufolge entwickelten sich die Geschäfte zum Jahresende nur verhalten - der starke Euro und Verkäufe von Unternehmensteilen drückten den Umsatz. Koch sieht sich indes auf Kurs zum Erreichen des Umsatzziels.

Metro musste mit seinen Großmärkten, der Elektrokette Media-Saturn, dem Warenhausriesen Kaufhof und den Real-Supermärkten im ersten Quartal seines Geschäftsjahres 2013/14 einen Umsatzrückgang von 3,3 Prozent auf 18,7 Milliarden Euro hinnehmen. Als Grund für das Minus führte Koch am Montag den starken Euro - negative Währungseffekte in den Wachstumsmärkten Osteuropas und Asiens waren die Folge - sowie den Verkauf von Teilen der Supermarktkette Real in Osteuropa an. Währungs- und portfoliobereinigt kletterte der Umsatz dann um 1,1 Prozent. „Ein verhaltenes Weihnachtsgeschäft (hat) am Ende eine bessere Entwicklung verhindert“, beklagte Koch. Hoffnung mache aber das Wachstum der Metro im Online-Geschäft. Die Umsatzentwicklung liege insgesamt im Rahmen der Jahresprognose.

Koch hatte - bereinigt um Verkäufe - ein „leicht positives Gesamtumsatzwachstum“ für das Geschäftsjahr 2013/14 angekündigt. Der operative Gewinn (Ebit) vor Sonderfaktoren soll "spürbar" über 1,7 Milliarden Euro liegen. Ertragszahlen für das erste Quartal mit dem wichtigen Weihnachtsgeschäft, in dem Händler den Löwenanteil ihrer Gewinne einfahren, will Metro am 11. Februar vorlegen.

Im Großmarktgeschäft, das knapp die Hälfte des Konzernumsatzes abwirft, stagnierten die Erlöse im ersten Quartal. In den Euro-Krisenländern Spanien und Italien keimt für die Metro dabei wieder Hoffnung auf - hier legten die Umsätze leicht zu, in Deutschland schrumpften sie indes. Flächenbereinigt konnten die Cash&Carry-Märkte insgesamt aber ein Umsatzwachstum von 0,9 Prozent erreichen.

Auch bei Europas größter Elektronikhandelskette Media-Saturn lagen die Erlöse mit 6,6 Milliarden Euro auf Vorjahreshöhe. In Deutschland konnte die Kette dabei nicht zulegen. Das lange vernachlässigte Online-Geschäft macht Koch indes Freude - hier wies Media-Saturn Wachstumsraten von über 40 Prozent aus. Die Supermarktkette Real verzeichnete dagegen ein Umsatzrückgang, der Warenhausriese Kaufhof verbuchte flächenbereinigt ein Plus.

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  • diesmal ist der starke euro Schuld an deren Misere.
    Wenn der euro stark ist, sind dann die lokalen währungen in Osteuropa schwach, also die Menschen müssten theoretisch mehr kaufen.
    Offensichtlich aber nicht bei der Metro

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