Haribo
Das algige blaue Gummibärchen

Jahrelang hat sich das Süßwarenunternehmen Haribo als Erfinder des Gummibärchens geweigert, blaue Bären in Tüten zu packen. Das könnte sich jetzt ändern. Doch die Farbe stammt nicht etwa aus Heidelbeeren.
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DüsseldorfEs gibt blaue Autos, blaue Häuser, blauen Enzian und blaue Drinks. Doch eine Sache, die gab es bislang nicht – blaue Gummibärchen. Unzählige Fans des süßen Gummitiers und Verschwörungstheoretiker aller Art fragen sich seit Jahren, warum von rot über gelb, grün und transparent alle Farben möglich sind, nur blau nicht. Ganze Internetseiten beschäftigen sich mit dem Thema und Filmbeiträge liefen dazu im Fernsehen. Nun sind sie alle Schnee von gestern.

Denn der Süßwarenhersteller Haribo wirbt mit Fotos von blauen Gummibärchen. Für eine Jubiläumsausgabe der Goldbären können die Kunden über zwölf neue Geschmacksrichtungen im Netz abstimmen – auch über blaue Bären in der Geschmacksrichtung Heidelbeere. Nur für kurze Zeit, von Sommer bis Herbst, soll es die Fan-Edition genannten Tüten mit bunten Bären in ungewöhnlichen Farben geben. Vorausgesetzt, die blauen Bären setzen sich in der Abstimmung gegen den Konkurrenten Granatapfel durch.

Ein Novum in der Geschichte der Goldbären – und natürlich ein cleverer Werbetrick. Auf der Haribo-Seite im sozialen Netzwerk Facebook sind die Bärenfans in heller Aufregung. Doch woran liegt es eigentlich, dass es nicht schon viel länger Goldbären in der Farbe blau gibt?

Die Spekulationen im Internet darüber reichen von einem Mangel an blauen Früchten über den Ekel des Verbrauchers vor blauem Essen bis hin zu mysteriösen Strahlenexperimenten und geheim gehaltenen blauen Bären in den Haribo-Testlabors.

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Das algige blaue Gummibärchen

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Auf Facebook gibt sich Haribo geheimnisvoll

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