Harte Auflagen
Brüssel gibt Air France und KLM bald Starterlaubnis

Am Mittwoch soll es endlich so weit sein: Dann wird die EU-Kommission wohl die geplante Himmelsgemeinschaft von Air France und der niederländischen KLM absegnen. Das verlautete am Montag aus mit der Situation vertrauten Kreisen. Auch von den US-Wettbewerbshütern wird in Kürze eine positive Entscheidung erwartet.

HB AMSTERDAM. Die Brüsseler Behörde habe strittige Punkte mit den Fluglinien gelöst und werde wahrscheinlich am Mittwoch grünes Licht für das Vorhaben geben, hieß es am Montag in den Kreisen. Damit bliebe beiden Gesellschaften eine ausgedehnte kartellrechtliche Untersuchung erspart und sie könnten ihren Zusammenschluss zum - gemessen am Umsatz - weltweiten Branchenprimus vor Japan Airlines Systems wie vorgesehen im April abschließen.

Die Kommission sei zunächst unzufrieden mit dem Vorhaben gewesen und habe den Fusionspartnern harte Auflagen gemacht, hieß es in den Kreisen. Demnach müssten beide Fluglinien nach der 3,8 Mrd. € schweren Übernahme von KLM durch Air France mehr Start- und Landerechte abgeben als sie ursprünglich angeboten hätten.

Auch von den US-Wettbewerbshütern wird in Kürze eine positive Entscheidung erwartet. Verschiedene Konkurrenten wie British Airways hatten die Kartellwächter aufgefordert, die Position des neuen Wettbewerbers auf wichtigen Transatlantik-Strecken genau unter die Lupe zu nehmen.

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