Harte Kostenschnitte schlagen sich in besseren Quartalszahlen nieder
US-Fluggesellschaften lassen Turbulenzen hinter sich

Die US-Luftfahrt hat wieder Auftrieb. Die allseits guten Ergebnisse des dritten Quartals lassen hoffen, dass die Größten der Branche die Turbulenzen der letzten zwei Jahre allmählich überstanden haben. Sechs Monate nachdem American Airlines vor der Zahlungsunfähigkeit stand, erwartet die größte Fluggesellschaft der Welt den ersten Quartalsgewinn seit fast drei Jahren. Ihr Erfolgsrezept: geringere Personalkosten durch Entlassungen.

NEW YORK. Für das dritte Quartal 2003 erwarten Analysten ein insgesamt besseres Ergebnis als in der ersten Jahreshälfte. Im zweiten Quartal verzeichnete die American-Airlines-Mutter AMR Corp. einen Verlust von 75 Mill. $ oder 47 Cent pro Aktie. Damals litt die Branche noch unter den Auswirkungen von Terroranschlägen, Irak-Krieg und SARS und musste die Flugpläne radikal zusammenstreichen.

Das Sparen – vor allem durch Entlassungen und Gehaltskürzungen – hat sich für die Fluggesellschaft gelohnt. Seit dem 11. September 2001, als zwei ihrer Flugzeuge entführt wurden, hatte American Airlines insgesamt 6,4 Mrd. $ verloren. Mittlerweile haben Passagiere das Vertrauen in die Luftfahrt zurückgewonnen. Die Flugzeuge füllen sich, und American Airlines konnte einige Hundert der zu Tausenden entlassenen Mitarbeiter wieder einstellen.

US Airways, Amerikas Nummer sieben, die vor einem Jahr als erste der großen US-Carrier Gläubigerschutz beantragte, gilt heute trotz eines Verlustes von 90 Mill. $ im Quartal als Vorzeigekandidat. Denn im Vorjahreszeitraum hatte sie noch ein Minus von 335 Mill. $ eingeflogen. Der Quartalsumsatz stieg um 1 % auf 1,77 Mrd. $. Auch der drittgrößte Carrier Delta Air Lines konnte seinen Verlust auf ein Minus von 164 Mill. $ zum Vorjahreszeitraum halbieren. Der Quartalsumsatz stieg leicht um 0,7 % auf 3,4 Mrd. $.

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