Hauptkläger ist die Investorengruppe Rebon
Sirius-Mitgesellschafter ziehen WCM vor den Kadi

Knapp ein Jahr nach der Insolvenz der WCM-Tochter Sirius haben Sirius-Mitgesellschafter den Mutterkonzern auf Zahlung von 79,5 Mill. € verklagt.

HB FRANKFURT. Gesellschafter von Sirius machten Ansprüche in dieser Höhe gerichtlich geltend, teilte WCM am Dienstagabend in einer Pflichtveröffentlichung mit. „WCM hält diese seit mehreren Monaten angekündigte Klage für unberechtigt und wird deren Abweisung beantragen“, kündigte das im MDax notierte Unternehmen an.

Sirius gehört zu 45 % WCM. Hauptkläger ist die Investorengruppe Rebon um die Kaufleute Klaus-Peter Schneidewind und Clemens Vedder, die 42 % an Sirius hält, wie Schneidewind auf Anfrage sagte. Zudem hätten sich der Klage Kleinaktionäre angeschlossen, die zusammen weitere elf Prozent an Sirius halten.

Sirius hatte Ende November 2003 Insolvenzantrag gestellt. Zuvor hatte Rebon im Zuge einer Kaufoption den 42-Prozent-Anteil an Sirius von WCM zurückerworben. Sirius musste Insolvenz anmelden, nachdem die Gläubigerbanken einen Kredit über 600 Mill. € fällig gestellt hatten. Für diesen Kredit wurden die von Sirius gehaltenen Anteile am Immobilienkonzern IVG verpfändet. Ein Großteil des IVG-Aktienpaktes wurde von der Privatbank Sal. Oppenheim gekauft.

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