Hauptstadtflughafen
Mehdorn lehnt Leipzig zur BER-Entlastung ab

Weil der Hauptstadtflughafen BER Probleme mit der Bewältigung des Passagieraufkommens haben wird, suchen Verantwortliche bereits nach Alternativen. Der Flughafen Leipzig komme nicht in Frage. Er sei „viel zu weit weg“.
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PotsdamDer Berliner Flughafenchef Hartmut Mehdorn hat Überlegungen zurückgewiesen, den Flughafen Leipzig/Halle zur Entlastung des künftigen Hauptstadtflughafens zu nutzen. „Nein, Leipzig ist keine Option. Wer von und nach Berlin fliegen will, fliegt von und nach Berlin. Das ist heute so, und das wird auch künftig so sein. Leipzig ist viel zu weit weg“, sagte Mehdorn am Montag in Potsdam.

Angesichts der sich abzeichnenden Platzprobleme am neuen Flughafen BER hatte Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt (CSU) auch den Flughafen Leipzig/Halle erwähnt. Zugleich riet er dazu, den neuen Airport in Schönefeld erst einmal fertigzubauen. „Wenn der Flughafen in Betrieb geht, wird er genügend Start- und Landekapazitäten bieten“, sagte Dobrindt der Zeitung „Welt am Sonntag“.

Später könne man über den Vorschlag des sächsischen Ministerpräsidenten Stanislaw Tillich (CDU) sprechen, „mögliche Synergien zwischen dem BER und Leipzig herzustellen“. Auf die Frage: „Leipzig als Berliner Zweitflughafen?“ antwortete Dobrindt: „Der Flughafen Leipzig wäre mit der Bahn in 55 Minuten Fahrzeit aus der Berliner Stadtmitte zu erreichen. Darin sieht Tillich für mögliche Synergien einen Anknüpfungspunkt.“

Mehdorn äußerte sich am Rande des BER-Sonderausschusses im Brandenburger Landtag. „Wir werden beim Start des Flughafens 34 Millionen Passagiere haben, für eine mögliche Erweiterung sind noch zweieinhalb Jahre Zeit.“ Nötig sei „eine zielgerichtete Kapazitätserweiterung“ des Hauptstadtflughafens nach dessen Eröffnung, die jetzt vorzubereiten sei.


Agentur
dpa 
dpa Deutsche Presse-Agentur GmbH / Nachrichtenagentur

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  • BER-Bau sofort einstellen und dafür Leipzig ausbauen. Scahsen können dies vielleich und wir haben Platz für den Wohnungsbau für Asylanten, die Hr. Gauck ja einludt.

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