Hauptstadtflughafen

Mehdorn warnt vor künftigen Passagier-Engpässen

Bei Eröffnung zu klein: Der Berliner Problemflughafen soll für 27 Millionen Fluggäste ausgelegt sein. Diese Marke könnte aber schon dieses Jahr übertroffen werden – vor der Eröffnung des BER-Airports.
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Nur als Schattenriss ist Flughafen-Chef Hartmut Mehdorn vor dem Schriftzug BER (Berlin Brandenburg Airport) auf einer Pressekonferenz zu sehen. Quelle: dpa

Nur als Schattenriss ist Flughafen-Chef Hartmut Mehdorn vor dem Schriftzug BER (Berlin Brandenburg Airport) auf einer Pressekonferenz zu sehen.

(Foto: dpa)

SchönefeldDie Kapazitätsprobleme des Hauptstadtflughafens sind möglicherweise größer als Geschäftsführer Hartmut Mehdorn bislang gesagt hat. Zu Beginn des Flugbetriebs könne er nur für eine Kapazität von 21 Millionen Passagieren die Verantwortung übernehmen, warnte Mehdorn laut „Tagesspiegel“ (Donnerstag) in einem Papier für den Aufsichtsrat.

Der Bau ist eigentlich für 27 Millionen Fluggäste im Jahr geplant. Diese Marke übertreffen die Berliner Flughäfen voraussichtlich schon dieses Jahr. Mehdorn ringt deshalb mit dem Bund darum, das alte Schönefelder Terminal parallel zum Neubau weiterzubetreiben. Flughafensprecher Ralf Kunkel sagte am Donnerstag nur, dass der Projektausschuss des Aufsichtsrats in der vergangenen Woche über die Kapazitätsfrage gesprochen habe.

  • dpa
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