Hauptverband des Deutschen Einzelhandels
Schwarzarbeit: Staatsanwaltschaft ermittelt gegen HDE-Chef

Die Staatsanwaltschaft Bielefeld hat das Privathaus des Hauptgeschäftsführers des Hauptverbandes des Deutschen Einzelhandels (HDE), Stefan Genth, durchsuchen lassen. Hintergrund: Der HDE-Chef soll Schwarzarbeiter beschäftigt haben. Außerdem wird ihm Betrug und Untreue vorgeworfen.

HB BIELEFELD. Oberstaatsanwalt Reinhard Baumgart bestätigte am Donnerstag einen Bericht der in Bielefeld erscheinenden "Neuen Westfälischen" (Freitag). Genth soll beim Umbau seines Privathauses zwischen 2004 und 2006 drei Schwarzarbeiter beschäftigt haben. Daneben bestehe gegen ihn der Verdacht des Betrugs und der Untreue.

Demnach soll er Aufwendungen für den Umbau seines Privathauses nicht aus eigener Tasche, sondern aus Mitteln der Bielefelder Kaufmannschaft GmbH, einer 100-prozentigen Tochter des Einzelhandelsverbandes Ostwestfalen-Lippe, bezahlt haben. Nach Angaben der "Neuen Westfälischen" stand der HDE-Chef damals noch an der Spitze des Regionalverbandes. Genth bestritt auf Anfrage der Zeitung die Vorwürfe. Er vermute einen Racheakt eines Angestellten, dem 2006 wegen Diebstahls gekündigt worden sei. (Der Zeitungs-Bericht lag dpa in redaktioneller Fassung vor.

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