Hauptversammlung der "Allgemeinen Handelsgesellschaft der Verbraucher" hat zugestimmt
Marktkauf-Betreiber AVA gehört Edeka nun ganz alleine

Die Edeka Zentrale AG ist nach dem Beschluss der Hauptversammlung des Bielefelder Einzelhändlers AVA AG nun dessen Alleineigentümer.

HB BIELEFELD. Am Donnerstagabend stimmte Edeka als Mehrheitsaktionär für das so genannte Squeeze-Out, mit dem die restlichen Aktionäre zwangsweise abgefunden werden. Das teilte die AVA am Freitag in Bielefeld mit. Edeka hatte den Minderheitsaktionären eine Barabfindung von 45,32 Euro pro Aktie angeboten. Sitz der AVA-Unternehmensleitung und der Verwaltung wird weiterhin Bielefeld bleiben.

Die teilweise stürmische Hauptversammlung in Gütersloh hatte sich über zwei Tage hingezogen. Einzelne Aktionäre kündigten eine Anfechtungsklage gegen das Squeeze-Out an. Edeka besaß schon seit einiger Zeit mehr als 95 Prozent des Grundkapitals.

Die AVA - Allgemeine Handelsgesellschaft der Verbraucher - wurde 1892 als „Bielefelder Konsum-Verein“ gegründet. Die frühere Genossenschaft arbeitet seit 1982 mit der Edeka zusammen. 2002 hatte Edeka die Aktienmehrheit an der AVA erworben und ihre Beteiligung dann sukzessive ausgebaut.

Die Edeka-Gruppe ist einschließlich der AVA mit mehr als 31 Mrd. Euro Umsatz und einem Marktanteil von 20,2 Prozent Deutschlands größter Lebensmittelhändler.

Die AVA hatte im vergangenen Jahr den Umsatz von 5,56 auf 5,61 Mrd. Euro erhöht und den Überschuss von 31 auf 43 Mill. Euro gesteigert. Das Bielefelder Unternehmen, das mehr als 29 000 Mitarbeiter beschäftigt, konzentriert sich auf das Großflächengeschäft. Zur AVA gehören die Marktkauf SB-Warenhäuser und Baumärkte sowie der Optiker Krane.

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