Hausgerätehersteller
Miele zahlt Bußgeld wegen Preisabsprachen

Weil dänische Kunden zu viel für Miele-Geräte gezahlt haben, muss der Hersteller nun ein Bußgeld an den dänischen Staat entrichten. Auch zwei Manager müssen für ihr Verhalten bezahlen.
  • 0

ValbyDer Hausgerätehersteller Miele muss wegen illegaler Preisabsprachen in Dänemark ein Bußgeld von 1,2 Millionen dänischen Kronen (etwa 161.000 Euro) zahlen. Das teilte die dänische Behörde für Wettbewerb und Verbraucherschutz am Donnerstag mit. Zwei Personen aus dem Management akzeptierten eine Geldstrafe von jeweils 20.000 Kronen (2700 Euro). Die Firma hatte die Behörde bei der Aufklärung des Falles unterstützt.

Miele habe mit Händlern abgesprochen, dass sie die Preise erhöhen, und in mindestens einem Fall Parallelimporte verhindert. Dadurch sei der Wettbewerb bei den sogenannten Weißen Waren in Dänemark behindert worden.

Der stellvertretender Direktor der Behörde, Carsten Smidt, sagte: „Miele hat mit seinem Verhalten verhindert, dass eine Reihe von Einzelhändlern mit niedrigeren Preisen konkurrieren konnten.“ Weil die Verbraucher nicht die Möglichkeit hatten zu verhandeln, hätten sie so mehr für Miele-Geräte bezahlt.

dpa 
dpa Deutsche Presse-Agentur GmbH / Nachrichtenagentur

Kommentare zu " Hausgerätehersteller: Miele zahlt Bußgeld wegen Preisabsprachen"

Alle Kommentare

Dieser Beitrag kann nicht mehr kommentiert werden. Sie können wochentags von 8 bis 18 Uhr kommentieren, wenn Sie angemeldeter Handelsblatt-Online-Leser sind. Die Inhalte sind bis zu sieben Tage nach Erscheinen kommentierbar.

Serviceangebote
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%