Haushaltsgerätehersteller
Electrolux kann sinkende Verkäufe auffangen

Electrolux steigert Umsatz und Gewinn. Der Haushaltsgerätehersteller setzt dabei auf „Kosteneinsparungen, Produktionseffizienz und Produktportfoliomanagement“. Zurückgehende Absätze konnten aufgefangen werden.
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StockholmDer Haushaltsgerätehersteller Electrolux hat dank Kosteneinsparungen und einer besseren Produktmischung seinen Umsatz im dritten Quartal des Jahres um 5,6 Prozent auf 28,8 Milliarden schwedische Kronen (3,1 Mrd Euro) steigern können. Wie das Unternehmen am Montag in Stockholm mitteilte, kletterte der Gewinn um 42 Prozent auf 933 Millionen Kronen.

Vor allem in Nordamerika hat Electrolux seine Verkäufe steigern können, auch wenn sich die Anpassung an neue Umweltschutzauflagen und der zurückgehende Verkauf von Airconditionern negativ auf das operative Einkommen auswirkten.

Positiv sieht Electrolux-Chef Keith McLoughlin die Entwicklung in Westeuropa, wo der Absatz um ein Prozent stieg. „Dank unseres starken Fokus auf Kosteneinsparungen, Produktionseffizienz und Produktportfoliomanagement erholen sich unsere Operationen in Europa langsam“, sagte McLoughlin. In Osteuropa hingegen gingen die Verkäufe wegen der Lage in der Ukraine und Russland um vier Prozent zurück.

Auch in Australien, Südostasien und China ging die Nachfrage zurück. Preissteigerungen und Kostenreduzierungen fingen die Verluste auf. In Brasilien stabilisierte sich der Markt nach einem Rückgang im zweiten Quartal wieder.

dpa 
dpa Deutsche Presse-Agentur GmbH / Nachrichtenagentur

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