Haushaltswaren
Neue Produkte bescheren Leifheit ein Umsatzplus

Der Leifheit-Konzern hat in den ersten neun Monaten des Jahres ein Umsatzplus verbucht. Die Leitung führt das auf neue Produkte wie faltbare Vorratsdosen zurück. Das Ergebnis ist aber rückläufig.
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NasauDank neuer Produkte hat der Haushaltswarenhersteller Leifheit seinen Umsatz gesteigert. In den ersten neun Monaten erlöste das Unternehmen 162,4 Millionen Euro, das waren 2,4 Millionen Euro mehr als im Vorjahreszeitraum, wie das Unternehmen mit Sitz in Nassau am Montag mitteilte. Vor allem im zweiten und dritten Quartal hätten Kunden zudem Anschaffungen nachgeholt, die wegen des langen Frosts zu Jahresbeginn aufgeschoben worden seien - etwa bei Wäschespinnen.

Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (Ebit) sank dagegen von 7,7 Millionen Euro auf 6,6 Millionen Euro. Das führte Leifheit auf Währungseffekte sowie Rückstellungen für Abfindungen in Höhe von 1,1 Millionen Euro zurück. Unter dem Strich verdiente Leifheit 4,1 Millionen Euro (Vorjahr: 5,2 Mio). Operativ sei Leifheit aber profitabler geworden.

Leifheit hält an seinem Ziel fest, im gesamten Geschäftsjahr 2013 den Umsatz um zwei bis vier Prozent gegenüber dem Wert des Vorjahres zu steigern - wenn dieser um das Geschäft mit der Marke Dr. Oetker Backgeräte bereinigt ist. Leifheit hatte das Geschäft Ende 2012 aufgegeben. „Wir gehen davon aus, dass die Umsatzsteigerung am unteren Ende der Spanne liegen wird“, sagte Vorstand Claus-Otto Zacharias. Im Mai hatte das Unternehmen seinen Vorstandschef Georg Thaller entlassen.

Zacharias sitzt seitdem allein im Vorstand und führt das Unternehmen kommissarisch. Wann genau Thallers Nachfolger Thomas Radke sein Amt antritt, steht noch nicht fest, spätestens zum April kommenden Jahres soll es soweit sein. „Wir sehen das Jahr 2013 als Jahr des Übergangs und sind dabei, Leifheit strukturell und personell neu aufzustellen“, betonte Zacharias.

Zu den neuen Produkten, die laut Unternehmen gut ankommen, zählen unter anderem faltbare Vorratsdosen. Der Umsatz der Marken Leifheit und Soehnle stieg in den ersten neun Monaten insgesamt von 128,0 auf 130,4 Millionen Euro. Damit kletterte der Anteil des Markengeschäfts am Konzernumsatz von 80,0 auf 80,3 Prozent. Die Leifheit-Gruppe beschäftigt rund 1000 Mitarbeiter.

dpa 
dpa Deutsche Presse-Agentur GmbH / Nachrichtenagentur

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