Heimtiermarkt: Fressnapf rechnet mit sinkenden Preisen

Heimtiermarkt
Fressnapf rechnet mit sinkenden Preisen

Im milliardenschweren Heimtiermarkte konnte sich der deutsche Branchenprimus auch im vergangenen Jahr mit einem neuen Rekordumsatz behaupten. Die Verbraucher können sich auf sinkende Preise freuen.
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KrefeldIm hart umkämpften Heimtiermarkt rechnet der deutsche Branchenprimus Fressnapf mit weiter sinkenden Preisen. Für das laufende Jahr 2014 gehe das Unternehmen von einem Preisrückgang um zwei bis drei Prozent aus, kündigte Fressnapf-Inhaber Torsten Toeller am Mittwoch in Krefeld an. Hintergrund seien gesunkene Rohstoffpreise und der anhaltende Preiswettbewerb in der Branche. Bereits im vergangenen Jahr habe das Unternehmen seine Preise gesenkt, sagte Toeller.

Im zurückliegenden Geschäftsjahr 2013 hatte die Fressnapf-Gruppe weltweit ihren Umsatz um 6,7 Prozent auf die neue Rekordmarke von 1,561 Milliarden Euro gesteigert. In Deutschland wuchs der Umsatz um 4,4 Prozent auf 1,012 Milliarden Euro. Auch im laufenden Jahr werde weltweit mit einem Umsatzzuwachs in ähnlicher Größenordnung gerechnet, kündigte Toeller an.

Nachdem sich die Zahl der Läden im vergangenen Jahr um 49 auf 1290 erhöht hatte, sollen 2014 rund 60 neue Fachmärkte eröffnet werden, etwa jeder dritte Laden davon in Deutschland. Zum Ergebnis wollte sich der Inhaber nicht äußern. „Wir sind ein profitables Unternehmen“, sagte Toeller. Zur Fressnapf-Gruppe gehören weltweit rund 10.000 Mitarbeiter, davon rund 1000 am Stammsitz in Krefeld.

dpa 
dpa Deutsche Presse-Agentur GmbH / Nachrichtenagentur

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