Henkel
Konsumgüterriese plant weitere Zukäufe

Henkel-Chef Hans van Bylen will nicht sparen, sondern investieren. Langfristig sollen so Top-Marken gestärkt und die Digitalisierung vorangetrieben werden. Auch Zukäufe stehen auf der Agenda.

BerlinDer Dax-Konzern Henkel plant trotz weltwirtschaftlicher Turbulenzen weiterhin große Zukäufe. Der Konsumgüterriese wolle noch mehr auf ausgewählte Top-Marken und eine weitere Digitalisierung der Geschäfte setzen, sagte der neue Henkel-Chef Hans van Bylen der „Rheinischen Post“ (Samstagausgabe). Zu Zukäufen erklärte van Bylen, das Thema stehe weiter "auf der Agenda".

Dies gelte, obwohl Henkel von einer unruhigen Weltwirtschaft ausgehe: „Unsere Sorge vor neuen Turbulenzen wird uns nicht von strategisch wichtigen Akquisitionen abhalten. Wir sind finanziell sehr solide aufgestellt und werden uns nicht überheben.“ Auch eine feindliche Übernahme schloss er nicht aus: „Ich würde nichts ausschließen. Aber sehr wahrscheinlich ist es nicht.“

Zur Markenstrategie sagte van Bylen: „Unsere drei Top-Marken Persil, Schwarzkopf und Loctite machen bereits rund sechs Milliarden Euro Umsatz – und wir wollen ihn weiter steigern.“ Ein neues Sparprogramm stehe bei Henkel nicht an. Aber das Unternehmen werde die internen Prozesse und auch den Vertrieb sehr viel mehr digitalisieren. Van Bylen will zudem Markenstrategie und Onlineauftritt verbinden: „Unsere Herkunft als starker Markenartikler wollen wir auch im Internet nutzen. Wir setzen für die digitale Zukunft darum noch mehr auf die Strahlkraft unserer Top-Marken sowie Innovationen.“

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur
Serviceangebote
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%