HHLA
Aufschwung lässt bei Hafenkonzern die Kassen klingeln

Der Hafenbetreiber HHLA kann besonders vom Aufschwung profitieren. Die Zahl der bewegten Container in den Häfen des Unternehmens ist um fast 28 Prozent gestiegen.
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HB HAMBURG. Der Hamburger Hafenbetreiber HHLA hat im dritten Quartal von der anziehenden Weltwirtschaft profitiert. Nach dem stark wachsenden Containerumschlag in den ersten neun Monaten rechnet das Unternehmen auch für das Gesamtjahr mit einem deutlichen Umsatz- und Gewinnzuwachs.

„Insgesamt liegt unser Unternehmen erstmals wieder deutlich über den Vorjahreswerten“, sagte Vorstandschef Klaus-Dieter Peters bei der Präsentation der Neunmonatszahlen am Freitag. Damit dürfte der Konzern schneller aus der Krise kommen als erwartet.

Der Umsatz soll 2010 demnach bei mehr als einer Milliarde Euro gegenüber 991 Millionen Euro im Krisenjahr 2009 liegen. Nach deutlich niedrigeren Gewinnen im Vorjahr rechnet der Vorstand nun mit einem Ergebnis vor Steuern und Zinsen (EBIT) von 180 Millionen Euro. Längerfristig erwartet der Konzern trotz hoher Staatsverschuldung und Währungsrisiken eine Stabilisierung des Wachstumstrends.

Für 2010 soll der Containerumschlag um mehr als 15 Prozent zulegen. Zwar wird das Ergebnis damit immer noch weit entfernt sein von den Spitzenjahren vor 2009. Vor einem Jahr musste die HHLA mit nur 4,9 Millionen umgeschlagenen Standardcontainern (TEU) einen Einbruch von rund 33 Prozent hinnehmen. Auf lange Sicht geht der Vorstand aber von einer Normalisierung des Welthandels aus.

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