HHLA
Hamburger Hafen stellt sich auf Ende der Flaute ein

Nach dem krisenbedingten Einbruch im Containerverkehr sieht der im MDax notierte Hamburger Hafenbetreiber HHLA eine Trendwende. Zwar leidet Hamburgs Tor zur Welt immer noch unter den Folgen der Krise, dennoch schmiedet HLLA bereits Pläne für den Aufschwung.
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HAMBURG. Die Mengen bei Umschlag und Transport erholten sich im dritten Quartal leicht. „Für die kommenden Monate rechnen wir jedoch mit einem allenfalls moderaten Aufschwung“, warnte HHLA-Chef Klaus-Dieter Peters am Donnerstag bei Vorlage der Zahlen.

HHLA bleibt trotz des Transportrückgangs hochprofitabel und hält an seiner Prognose fest. Der Umsatz soll im Jahr 2009 bei einer Mrd. Euro (Vorjahr 1,3 Mrd. Euro) liegen, die Rendite am oberen Ende der Spanne von 14 bis 16 Prozent landen. Dank eines Sparprogramms und erneut aufgeschobener Investitionen erwirtschafteten die Hamburger in den ersten neun Monaten des Jahres eine Rendite aus fortgeführten Geschäften von 19,3 Prozent. Im Vorjahr waren es noch 29,2. Das laufende vierte Quartal ist saisonbedingt schwächer, vor allem nimmt im letzten Jahresviertel der Preisdruck zu.

Der Umsatz in den ersten drei Quartalen sank im Vergleich zum Vorjahr um 25,8 Prozent auf 746 Mio. Euro. Da der Hafen in Boomzeiten ständig am Limit operierte, aufgrund des Aufwands für die Restrukturierung und Firmenverkäufen brach das Betriebsergebnis um mehr als die Hälfte auf 130 Mio. Euro ein. Die Zahlen fielen etwas schlechter aus als erwartet. Die Transportflaute macht den deutschen Seehäfen zu schaffen.

Der Hamburger Hafen musste Ende 2008 von Rekordwachstum auf Rückgang schalten. Der Containerumschlag war im Vergleich zum Vorjahreszeitraum im ersten Halbjahr 2009 um ein Drittel eingebrochen. Um bis zu 80 Prozent gesunkene Charterraten für Zubringerschiffe machen alternative Routen zulasten Hamburgs derzeit günstiger.

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