HHLA richtet sich neu aus
Bahntransport hilft Hamburger Hafen

Die Zahl der transportierten Schiffscontainer sinkt stetig. Der Hamburger Hafenkonzern HHLA hat sich mit Bahntransporten dagegen gewappnet – und kann so den sinkenden Umschlag ausgleichen.

HamburgDie stärkere Ausrichtung auf Bahntransporte hilft dem Hamburger Hafenkonzern HHLA gegen sinkenden Containerumschlag an den Kaikanten. Durch das zusätzliche Standbein sei es im ersten Halbjahr erneut gelungen, die Entwicklung beim Umschlag auszugleichen, sagte Vorstandschef Klaus-Dieter Peters am Donnerstag.

Das sei vor allem einem Wachstum im Segment Intermodal (Transport) geschuldet. Dennoch ging der Umsatz im Teilkonzern Hafenlogistik um 2,1 Prozent auf rund 558 Millionen Euro zurück. Beim Ergebnis vor Zinsen und Steuern, das um ein Fünftel auf etwa 59 Millionen Euro fiel, schlug ein einmaliger Aufwand von 15 Millionen Euro zu Buche.

Im Hauptgeschäftsfeld gab es Einbußen bei Menge, Umsatz und Betriebsergebnis. Der Containerumschlag ging um 5,7 Prozent auf 3,2 Millionen Standardcontainer (TEU) zurück. Die Erlöse büßten 4,4 Prozent auf 337 Millionen Euro ein, das Betriebsergebnis 5,9 Prozent. HHLA begründete dies mit schwachen Wachstumsimpulsen im Welthandel.

Das Transport-Standbein der HHLA stellte den Containerumschlag in den Schatten. Hier gab es im ersten Halbjahr ein Plus von 6,2 Prozent auf 694.000 TEU. Das Betriebsergebnis legte um ein Viertel zu.

Die HHLA bringt nicht nur Container zum Hamburger Hafen oder transportiert sie von hier per Bahn ab. Sie fährt auch reinen Landverkehr in Richtung Mittel-, Ost- und Südosteuropa.

dpa 
dpa Deutsche Presse-Agentur GmbH / Nachrichtenagentur
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