Hintergrund
DBA – Drittgrößter Linienflieger im Lande

Mit ihrer Flotte von 29 Flugzeugen befördert die DBA mehr als 4 Mill. Fluggäste im Jahr. Sie sieht sich selbst als Nummer drei am deutschen Markt der Linienflieger. Eine klassische Billigfluggesellschaft will sie nicht sein, ist doch erklärtes Ziel, der renommierten Lufthansa Geschäftskunden abzujagen.

HB MÜNCHEN. Die DBA hat eine bewegte Geschichte hinter sich. 1992 als Deutsche BA gegründet, flog sie unter dem Besitzer British Airways jahrelang hohe Verluste ein. Schließlich wurde sie im Jahr 2003 für den symbolischen Preis von 1 Euro verkauft.

Dem neuen Besitzer Hans Rudolf Wöhrl, einem Textilunternehmer, gelang es trotz vieler skeptischer Stimmen in der Branche in weniger als zwei Jahren, die Fluglinie zu sanieren und in die Gewinnzone zu führen. Aktuell hat das Unternehmen rund 700 Mitarbeiter.

Derzeit rüstet sich die DBA für die Modernisierung der Flugzeugflotte. 40 neue Boeing-Maschinen sind bestellt. Anfang der Woche wurde der Einstieg des Gründers der Helios Kliniken, Lutz Helmig, bei der dba bekannt gegeben, was auch frisches Geld in die Kasse spülte. Er hält künftig 25,1 Prozent der Anteile. 59,9 Prozent liegen bei Wöhrl, 15 Prozent beim Management.

Im laufenden Geschäftsjahr 2005/2006, das am 31. März endet, will die DBA Umsatz und Passagierzahlen um jeweils rund 40 Prozent steigern. Konkret rechnet das Unternehmen mit Erlösen von rund 400 Mill. Euro und 4,3 Mill. Passagieren.

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