Hintergrund
Die Sparmaßnahmen der Post

Die Post hat sich im Oktober 2002 ein Sparprogramm verordnet, mit dessen Hilfe die Kosten des weltweiten Konzerns bis Ende 2005 um mindestens 1,4 Milliarden Euro gesenkt werden sollen.

HB BONN. Allein durch den vereinbarten Beschäftigungspakt mit den Gewerkschaften will die Post jährlich einen dreistelligen Millionenbetrag einsparen, vor allem durch flexiblere Arbeitszeiten und die gemeinsame Zustellung von Briefen und Paketen. Bislang wurden insgesamt Einsparungen von mehr als 500 Millionen Euro verwirklicht.

Große Bedeutung kommt dabei der weltweiten Bündelung der Einkaufsmacht der Post zu. Das Unternehmen baute dafür eine globale Einkaufsorganisation auf, mit der die Kosten etwa für neue Computer- Technik um zweistellige Prozentsätze verringert wurde. Bis Ende 2005 sollen hierdurch rund 200 Millionen Euro eingespart werden.

Auch die Streichung von Nachtflügen mit Briefsendungen helfen beim Kostensenken. Anstelle der Flugverbindungen werden verstärkt Lastwagen eingesetzt; nach Post-Angaben ohne Zeiteinbußen. Diese Maßnahmen sollen weitere 300 Millionen Euro bringen.

Zudem werden die konzernweit 18 große regionale Computer- Datenzentren der Post zusammengelegt. Am Ende sollen für die Vernetzung der 130 000 Arbeitsplatz-Rechner nur noch drei bis vier global operierende Datenzentren zuständig sein. Dadurch will das Unternehmen weitere 50 Millionen Euro sparen.

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