HLX soll Urlaubsflüge von Hapag-Lloyd übernehmen
Tui erwägt Airline-Ehe im eigenen Haus

Im Kampf am Himmel lotet Europas größter Reisekonzern Tui weitere Sparpotenziale aus. Dabei könnte eine der beiden Flugmarken des Unternehmens, Charterflieger Hapag-Lloyd oder Billigflieger HLX, auf der Strecke bleiben. Im Gespräch ist eine Fusion zum Winter 2004.

HB HANNOVER. „Dies ist eine von mehreren Optionen über die wir derzeit sprechen“, sagte ein Tui-Sprecher am Donnerstag in Hannover.

Die „Hannoversche Allgemeine Zeitung“ hatte berichtet, Tui wolle ab Herbst 2004 beide Airlines unter einer Geschäftsführung zusammenlegen. Tui-Chef Michael Frenzel hatte bereits vor einem Monat angekündigt, dass sich die Charterfluggesellschaft Hapag-Lloyd Flug mit gut 80 Maschinen künftig stärker an dem Geschäftsmodell der kleineren, vor einem Jahr gegründeten Billigairline HLX orientieren solle.

Derzeit laufen nach Tui-Angaben Gespräche mit den unterschiedlichen Tarifparteien für das Boden und Kabinenpersonal sowie für die Piloten von Hapag-Lloyd Flug. Tui will nach Gewerkschaftsangaben die bisherigen Tarife deutlich absenken und an das Niveau der Billig-Airline angleichen. Unabhängig von einer möglichen Zusammenlegung wird bereits darüber verhandelt, dass HLX schon im nächsten Sommer Urlaubsflüge von Hapag-Lloyd Flug übernehmen soll.

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