Höhere Kosten für Steinkohle sollen durch Einsparungen mehr als ausgeglichen werden
Für RWE ist Deutschland erste Adresse

Der Essener Energieriese RWE plant weiterhin Milliarden-Investitionen im Inland. „Deutschland ist für uns nach wie vor die erste Adresse, wenn es um Investitionen geht“, sagte RWE- Vorstandschef Harry Roels am Donnerstag bei der Hauptversammlung in Essen.

HB ESSEN. Ein weiterer Schwerpunkt werde daneben auch das britische Kraftwerksgeschäft des Konzerns sein. Zudem erwartet der Konzern nach Angaben eines Sprechers in den kommenden Tagen eine Entscheidung über den Bau einer Entsalzungsanlage bei London.Bis zum Jahr 2009 plane RWE insgesamt Sachinvestitionen von rund 20 Milliarden Euro, sagte Roels. In den nächsten 15 Jahren wolle der Konzern rund zwölf Milliarden Euro in den deutschen Kraftwerkspark investieren.

Beim Ergebnis wolle der Energiekonzern auch im laufenden Jahr weiter zulegen, sagte Roels. Sowohl beim betrieblichen Ergebnis wie auch beim Nettoergebnis rechne das Unternehmen mit einem Wachstum im „einstelligen Prozentbereich“. „Aus heutiger Sicht stehen die Vorzeichen günstig“, sagte er. Der Konzern stehe „auf festen Beinen“. Während das betriebliche Konzernergebnis im vergangenen Jahr um acht Prozent auf knapp sechs Milliarden Euro angestiegen war, erhöhte sich das Nettoergebnis um zehn Prozent auf 2,1 Mrd. Euro.

Im Fall des nach Zahlung einer umstrittenen Abfindung durch RWE in die Kritik geratenen ehemaligen CDU-Generalsekretärs Laurenz Meyer räumte Roels erneut Versäumnisse ein. Eine Expertenkommission werde bis zur Jahresmitte ihre Vorschläge für einen Verhaltenskodex vorlegen. Nach einer internen Abstimmung werde RWE dann ein entsprechendes Regelwerk beschließen, sagte Roels.

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