Höhere Mieteinnahmen
Immofinanz legt bei operativem Gewinn zu

Immofinanz hat seinen Gewinn dank höherer Mieteinnahmen um ein Fünftel gesteigert. Das Ergebnis des österreichischen Unternehmens stieg auf 372 Millionen Euro. Für 2012 rechnet der Konzern mit einer stabilen Entwicklung.
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WienDas österreichische Immobilienunternehmen Immofinanz steht trotz eines Gewinneinbruchs im dritten Quartal zu seinem Dividendenversprechen. Zwar stand von November bis Ende Januar wegen negativer Wechselkurs- und Bewertungseffekte von Derivaten lediglich ein Plus von 6,3 Millionen Euro zu Buche - nach 123 Millionen im Vorjahreszeitraum. Dennoch hielt der Konzern am Montag an dem Ziel fest, für das laufende Geschäftsjahr 2011/12 eine Dividende von 15 Cent je Aktie auszuschütten. Für das vergangene Geschäftsjahr waren es zehn Cent.

Das dafür nötige Geld habe die Firma nach den ersten drei Quartalen bereits locker in der Tasche, erklärte Immofinanz. Außerdem sei für den Rest des Geschäftsjahres mit einer „stabilen Entwicklung“ zu rechnen.

Immofinanz hat die meisten seiner Immobilien in Österreich, gefolgt von Osteuropa, Deutschland und Russland. Dank der positiven Entwicklung bei Einzelhandelsimmobilien in Osteuropa und Wohnungen in Österreich stiegen die Mieterlöse im dritten Quartal um rund fünf Prozent auf 154 Millionen Euro. Zudem profitierte die Firma von höheren Einnahmen aus Immobilienverkäufen.

Allerdings sprach Immofinanz von einem „gedämpften Start“ in das Jahr 2012: „Die anhaltende Eurokrise und die bestehende Unruhe auf Europas Kapitalmärkten beeinflussen auch die gewerblichen Immobilienmärkte in Europa“, hieß es im Geschäftsbericht. Dennoch rechne das Unternehmen „nur mit einer moderaten Auswirkung der Krise auf die Immobilienmärkte“.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

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