Höhere Rabatte für Frühbucher
Thomas Cook "bestraft" Spätbucher

Trotz eines Abbaus seines Flugzeugbestandes weitet der Tourismus-Konzern Thomas Cook sein Angebot im Einzelplatz- Verkauf aus. In der kommenden Wintersaison sollen rund 350 000 dieser Sitzplätze angeboten werden, wie das Unternehmen am Dienstag in Frankfurt mitteilte.

HB/dpa FRANKFURT. Das sind etwa 20 Prozent mehr als im Jahr zuvor. Der Einzelplatz-Verkauf umfasst den Verkauf von reinen Flug-Tickets sowie Flug-, Hotel- und Mietwagen-Buchungen im Baukastensystem. Derzeit verkaufe Thomas Cook rund ein Viertel der Plätze auf diesem Weg, sagte Flugmarken-Direktor Achim Lameyer.

Thomas Cook Airlines kündigte zudem einen Paradigmenwechsel in der Preisgestaltung an. Während bislang die Last-Minute-Preise in der Regel besonders preiswert waren, sollen künftig Frühbucher mit niedrigen Flug-Preisen belohnt werden. Der höchste Tarif gilt dann für Urlauber, die erst unmittelbar vor dem Abflug buchen.

Angesichts der Krise im Tourismus hatte der zweitgrößte Tourismus- Konzern Europas vergangene Woche angekündigt, seinen Sparkurs zu verschärfen und bis zu 1200 Stellen in Deutschland abzubauen. Zudem soll eine Teilflotte mit insgesamt 13 Flugzeugen nicht mehr als Ferienflieger eingesetzt werden und ist zum Teil bereits stillgelegt.

Das Einzelplatz-Geschäft bleibe allerdings für Thomas Cook ein Wachstumssegment, sagte Lameyer. Zu den Kunden zählten hier vor allem Individualreisende, die den Flug mit anderen Angeboten kombinierten.

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