Hoffen auf einen guten Sommer: Tourismusbranche sieht Silberstreif am Horizont

Hoffen auf einen guten Sommer
Tourismusbranche sieht Silberstreif am Horizont

Mit „vorsichtigem Optimismus“ blickt die Tourismus- und Freizeitwirtschaft in die Zukunft. Nach Einschätzung des Deutschen Industrie- und Handelskammertages (DIHK) kann die Branche nach mehrmaligen Einbußen wieder auf ein besseres Jahr hoffen.

HB BERLIN. Das positiv verlaufene Frühbucher-Geschäft sowie die nach mehrjähriger Konsumflaute wieder steigenden Reiseausgaben der Verbraucher ließen darauf hoffen, dass sich der schon in der Wintersaison 2003/2004 spürbare Aufwärtstrend auch in der Sommersaison fortsetze, sagte der Tourismusexperte des Verbandes, Armin Brysch, am Mittwoch in Berlin. „Der Silberstreif am Horizont ist deutlich messbar.“ Die Stimmung unter Hotels, Gaststätten, Reisebüros und Reiseveranstaltern in Deutschland hat sich einer DIHK-Umfrage bei 3500 Betrieben zufolge deutlich verbessert, wenn auch die Zahl der Pessimisten die der Optimisten nach wie vor überwiegt.

Im Hotelgewerbe erwarten der Umfrage zufolge 19 % der Betriebe steigende Buchungszahlen. Im Vorjahr waren dies nur 17 %. Der Anteil der Pessimisten im Gastgewerbe ging von einem Drittel auf ein Viertel zurück. Jeder fünfte Gastronom und ein Drittel der Reisebüros beurteilen den Verlauf der Wintersaison als bereits positiv. Auch in diesen beiden Sparten ist die Stimmung deutlich besser als 2003. Trotz der Belebung wollen viele Betriebe nur wenig mehr investieren als im Vorjahr. Für einen Stellenzuwachs werde dies nicht ausreichen, schätzt der DIHK.

An dem grundlegenden Trend im Reiseverhalten hat sich Brysch zufolge wenig geändert. „Die Gäste werden individueller und spontaner buchen“, sagte der Experte. Schnäppchen-Angebote seien weiter begehrt. Bei traditionellen Anbietern schlage sich dies in geringeren Margen nieder, während Billigveranstalter profitierten.

Bei der Wahl der Reiseziele wirke sich der schwache Dollar allmählich aus. Trotz des Trends zu spontaner Reisen bewertete Brysch die Strategie der Tourismuskonzerne, für langfristige Buchungen zu werben, als chancenreich. Die Frühbucher-Rabatte würden gut angenommen.

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