Hohe Arbeitslosigkeit und Unwetter verdarben dem Einzelhandel das Geschäft
Einzelhandel unzufrieden mit Schlussverkauf

Der Winterschlussverkauf hat dem Einzelhandel nicht die erhofften Umsätze gebracht. Vor allem die Rekordarbeitslosigkeit und das Wetter haben die Kauflaune der Verbraucher getrübt.

HB BERLIN. Der erste freiwillige Winterschlussverkauf (WSV) ist für den Einzelhandel offenbar nicht so gut wie erhofft verlaufen. Der Sprecher des Hauptverbands des Deutschen Einzelhandels (HDE), Hubertus Pellengahr, sprach am Sonntag von «sicher nicht schlechten», aber «getrübten» Umsätzen in der zweiten Woche.

Pellengahr machte «die schlechten Nachrichten aus der Wirtschaft wie die hohe Arbeitslosigkeit» für die gebremste Kauflaune der Verbraucher verantwortlich. Die weit verbreitete Sorge um den Arbeitsplatz sei «sicher nicht positiv für die Konsumstimmung». Außerdem hätten sich die Rabatte der Vorwochen und die teilweise schwierigen Straßenverhältnisse durch den Wintereinbruch nachteilig ausgewirkt.

Einige Einzelhändler werden aber über die erste Februarwoche hinaus Sonderverkäufe machen, nachdem die gesetzlichen Einschränkungen gefallen sind, kündigte Pellengahr an. Auch im Sommer werde es außerdem einen gemeinsamen Schlussverkauf geben. «Nach dem Schlussverkauf ist vor dem Schlussverkauf», sagte er.

Wenn er richtig gemacht werde, könne ein Schlussverkauf immer ein Erfolg werden, besonders in ländlichen Gegenden und bei mittelständischen Unternehmen. In den Ballungsräumen seien hingegen schon lange vor dem Beginn des offiziellen Schlussverkaufs Restposten und Sonderangebote mit Tiefpreisen vermarktet worden.

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