Hohe Kerosinkosten
Air Berlin muss mehr sparen

Die Fluggesellschaft Air Berlin denkt nach der beschlossenen Ausdünnung ihres Streckennetzes über weitere Sparmaßnahmen nach. Die Streckenstreichungen sind noch nicht das Ende.

HB FRANKFURT. "Das ist ein Anfang. Weitere Optimierungen sind nicht ausgeschlossen", sagte ein Air-Berlin-Sprecher am Sonntag und bestätigte weitgehend einen Vorabbericht des Magazins "Focus". Dazu könne gehören, dass im Sommerflugplan 2009 weitere Strecken gestrichen oder weniger oft angeflogen würden, aber auch weitere organisatorische Maßnahmen. Beschlossen sei aber noch nichts. Der Sommerflugplan soll im Spätherbst stehen.

Auch die Einführung der sogenannten "Premium-Business-Class" stehe auf dem Prüfstand. Diese sei vor allem für Langstrecken etwa nach China oder nach New York vorgesehen gewesen, die für den Winterflugplan zunächst "ausgesetzt" wurden, erläuterte der Sprecher. Air Berlin hatte in der vergangenen Woche angesichts explodierender Kerosinkosten die Kapazitäten auf Langstrecken um 30 Prozent gekappt und will ältere Flugzeuge mit hohem Verbrauch ausmustern.

Der Sparkurs setzt auch ein Fragezeichen hinter die geplante Übernahme der Ferienfluggesellschaft Condor vom Reisekonzern Thomas Cook. Diese ist seit längerem Gegenstand einer Prüfung durch das Bundeskartellamt.

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